Teures Parken am Strand

Badegäste müssen beim Abstellen des Wagens in die Tasche greifen

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Das Parkplatzproblem rund um den Zugang zum Es Trenc auf Höhe von Ses Covetes ist vielen Strandbesuchern seit Langem ein Dorn im Auge. Am Straßenrand ist das Abstellen der Autos seit geraumer Zeit von der Polizei untersagt, die einzige Alternative sind Stellplätze auf unbefestigtem Gelände – und für stolze Preise.

An immer mehr Strandzugängen rollt der Rubel für Gemeinden oder private Parkfeldbesitzer. Wer in Sa Ràpita baden gehen will, muss sein Auto bereits seit ein paar Jahren in der blauen kostenpflichtigen Zone abstellen, Ähnliches gilt für viele Stadtstrände von Palma, nun ist am Strand von Colònia de Sant Jordi ebenfalls die O.R.A-Zone eingeführt worden.

In Ses Covetes liegt der Tagessatz für einen Stellplatz hinter der Bar S'Embat bei 5'50 Euro. Ein Parkfeld ohne Lizenz, das im vergangenen Jahr von Ses Covetes-Anwohner Miquel Roig für zwei Euro pro Stellplatz angeboten wurde, musste der Mallorquiner mittlerweile schließen.

Nun hat er Anzeige gegen den Besitzer des Parkplatzes neben S‘Embat erhoben. Seiner Aussage zufolge sei der Platz nur für 200 Wagen zugelassen, an Hochsommertagen würden hier aber 1500 Autos abgestellt, „also auch 1300 illegal – warum tut hier niemand etwas dagegen?“

Er hält das Vorgehen in der Gemeindeverwaltung von Campos für reine Willkür. „Die streichen 100.000 Euro an Konzession für die Strandkioske ein, sorgen aber nicht für die Parkplätze.“

Illegal oder nicht – die Leidtragenden sind in jedem Fall die Strandbesucher. Lassen sich die anfallenden Kosten in der O.R.A-Zone noch halbwegs kontrollieren, muss am Es Trenc von Ses Covetes derzeit auch jener 5'50 Euro berappen, der nur kurz aussteigen will.

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