Die kuriosesten Mallorca-Souvenirs

Ehepaar Schulze in Can Pastilla 1957.

Ehepaar Schulze in Can Pastilla 1957.

Ehepaar Schulze in Can Pastilla 1957. Rund 80.000 Besucher hat das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg im vergangenen Jahr empfangen.Mathias Wagener (links), hier neben Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker, betreut das Ausstellungsprojekt.

Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wendet sich an die Leserinnen und Leser des MM. Für die Ausstellung "Tourismus auf Sylt, Hiddensee und Mallorca" von Mai bis Oktober 2016 sucht es Fotos und Souvenirs als Leihgaben und ist zudem an Erinnerungen interessiert.

Die Ausstellungsmacher richten sich an alle Mallorca-Liebhaber, egal, ob sie die Insel schon in den 60er Jahren oder erst in jüngerer Zeit entdeckt haben, ob sie Sonne und Sand oder die ruhigen Seiten im Landesinneren bevorzugen oder gar in eine Wohnung oder eine Finca gezogen sind, um noch mehr Zeit auf der "schönsten Insel der Welt" zu verbringen.

Das Museum will die Geschichte und die Gegenwart des Tourismus an drei Inseln der beliebtesten Reiseziele der Deutschen vorstellen. Es will zeigen, wie Sylt, Hiddensee und Mallorca für den Tourismus entdeckt wurden, wie sich der Urlaubsbetrieb im Lauf der Zeit verändert hat und welchen Wandel die Inseln durch den Fremdenverkehr erfahren haben.

Alle drei Orte verkörpern ein Klischee: Sylt als die Insel der Reichen und der Schönen in der Bundesrepublik Deutschland, Hiddensee als die Insel der Individualisten in der DDR, Mallorca als die Sonneninsel für alle Deutschen in West und Ost. Aber stimmen diese Klischees?

Um das herauszufinden, sucht das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg individuelle Erinnerungsstücke als Leihgaben: Schnappschüsse, Tickets, Reisekataloge, Bademode oder Mitbringsel von Inselaufenthalten - egal ob als Einmalbesucher, Stammgast oder gar Eigentümer eines Zweitwohnsitzes. Wer Interessantes zu erzählen hat und bereit ist, seine Erlebnisse mit den Besuchern zu teilen, den interviewt das Museum auch gern als Zeitzeugen.

INFO
LWL-Industriemuseum, Mathias Wagener;
Am Hebewerk 26,
45731 Waltrop,
Tel. 02363 9707-44;
mathias.wagener@lwl.org


(aus MM 12/2015)


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