„Hausbesetzungen auf Mallorca sind ein politisches Problem“
Polizisten in Palma überwachen die Zumauerung eines zuvor besetzten Ladenlokals. | M. A. Cañellas
Als „Ungeheuerlichkeit“ bezeichnet Mallorcas renommierter Immobilienunternehmer Lutz Minkner von „Minkner & Bonitz“ die aktuelle Gesetzgebung in Spanien, die es immer noch ermögliche, dass Wohneigentum von Kriminellen kurzerhand in Beschlag genommen werden können, ohne dafür belangt zu werden. Anlass ist der jüngste von MM aufgedeckte Fall einer Hausbesetzung im Ferienwohnort Costa de la Calma, bei der die Täter sich mit dreisten Mitteln in eine zu diesem Zeitpunkt unbewohnte Immobilie einnisteten und seitdem dort unbehelligt wohnen. „Die Eigentümer müssen jetzt mit einer Privatklage vor Gericht versuchen, an ihr Recht zu kommen. Im Durchschnitt dauert das eineinhalb bis zwei Jahre“, so Minkner.
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2 Kommentare
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Solange sich Hausbesitzer einen Vertrag mit der Bewachungsfirma "Trablisa" sparen, die sofort da da ist, zahlen sie hinterher das Mehrfache drauf und die seelische Belastung haben sie dazu.
Die Politik muss sofort Maßnahmen ergreifen und nicht erst in 3 oder 4 Jahren Wäre es ein Deutscher der ein Haus besetzt würde dieser sofort aus dem Haus geholt werden.