Verhindertes Luxus-Bauprojekt: Mallorca-Regierung muss Millionen-Schadenersatz zahlen
Der Stopp eines Bauprojekts in Port de Sóller im Nordwesten von Mallorca im Jahr 2010 kommt der Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln teuer zu stehen. Das höchste Inselgericht, das Tribunal Superior de Justicia, verurteilte die Regionalregierung zur Zahlung von 91,5 Millionen Euro inklusive Zinsen an die für das Vorhaben verantwortliche Firma Birdie Son Vida. Eine ähnliche hohe Entschädigung wurde auf den Inseln fast nie angeordnet.
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1 Kommentar
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Zitat "Zum Zeitpunkt des Kaufs im Jahr 1999 war das Gelände als Bauland ausgewiesen gewesen. Einige Jahre später beschloss die damalige Regionalregierung unter dem Sozialisten Francesc Antich, das Areal als nicht bebaubar zu deklarieren." Von der Einhaltung eines Vertrages haben Politiker offenbar noch nie was gehört und bekommen dafür die Qutittungt. Das Prekäre daran ist, wenn das Urteil rechtsgültig wird, den Staatssäckeln um sage und schreibe "91,5 Millionen Euro inklusive Zinsen" zu erleichtern. Was für ein totaler Wahnsinn den man hätte verhindern können. Unfassbar = Was könnte man mit dieser Summe an Steuergeldern an nötigen sozialen Leistungen auf den Balearen schaffen? z.B. Sozialwohnungen die überall fehlen oder die Altenheime modernisieren oder neue bauen. Für diesen Schaden sollten die Verantwortlichen in einem Sonderverfahren persönlich zur Verantwortung gezogen werden.