Zarter Auftakt im Südosten

Die Mandelblüte beginnt dieses Jahr zaghaft

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Der ideale Zeitpunkt für eine Mandeltour wird voraussichtlich in ein bis zwei Wochen sein. Dann sieht es auf der Insel an vielen Orten so aus wie auf diesen Bildern.

Foto: Foto: Patricia Lozano
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Man hatte in diesem Jahr früher damit gerechnet - angesichts des schönen und warmen Wetters rund um Weihnachten und der heftigen Regenfälle zuvor. Doch nun lässt die Mandelblüte etwas auf sich warten.

Erst nach und nach fängt in diesen Tagen das jährliche Naturwunder an. Es kann sich nur noch um kurze Zeit handeln, bis Millionen von Mandelbäumen ihre Knospen öffnen. Wie immer beginnt die Mandelblüte an der Ostküste, bei Portocristo etwa, oder im Inselinneren bei Sineu oder Maria de la Salut. Schon in Kürze werden auch die Bäume bei Llucmajor, in Galilea, in der Ebene zwischen Palma und Inca in Blüte stehen.

Wo die Mandelblüte am schönsten ist? Zum Beispiel in Galilea, wenn auch dort die Zahl der Bäume begrenzt ist. Ihre Lage auf den Hängen und Terrassen macht den Reiz aus, zumal Galilea, das Bergdorf am Fuße des Galatzò, unbestreitbar einer der schönsten Orte der Insel ist.

Rund um Llucmajor gibt es ausgedehnte Plantagen, zum Teil mit auf Mandeln aufgepfropften Aprikosen, deren Blüten besonders groß und farbintensiv sind. Es lohnt sich eine Fahrt von Llucmajor in Richtung S'Estanyol. Der Weg zweigt von der Umgehungsstraße in Llucmajor ab (an der Tankstelle gut beschildert). Wer mag, macht einen Abstecher zum Klosterberg Randa.

Rund um den Berg schimmert es in allen Farbschattierungen von Weiß bis Hellrosa. Aus dem Blütenmeer erhebt sich der Berg Randa auf 550 Meter, ein Tafelberg mit drei Etagen. Auf jeder der Ebenen befindet sich ein Kloster, eine Einsiedelei.

Zwischen Ses Salines und Santanyí ist das Land flach und platt, zurzeit auch satt grün. Hier heben sich die Mandelblüten inmitten der mit den traditionellen Trockensteinmauern umsäumten Felder besonders gut ab. Manchmal ist das Idyll perfekt: Wenn im gelben Sauerklee auch noch die Schafe mit ihren gerade geborenen Lämmern weiden.

Auch der Weg von Santanyí über Cas Concos nach Felanitx lohnt sich besonders. Je nach Temperaturen wird hier die Mandelblüte in ein bis zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen.

Wer von Inca kommend zum Kloster Lluc fährt, sollte zur Mandelblüte in Selva oder Caimari einen Halt machen, oder einen Abstecher nach Mancor de la Vall unternehmen oder - in östlicher Richtung - in das Miniaturdorf Binibona fahren. Es sind nur ein paar Häuser, aber darumherum liegen Felder voller Mandelbäume.

Erfahrungsgemäß blühen die Mandelbäume hier zu einem etwas späteren Zeitpunkt als in anderen Regionen der Insel.

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