Thomas Cook: Fluglotsen in Frankreich streiken zu oft
Christoph Debus (2.v.r.), Chef der Fluggesellschaften des Reisekonzerns Thomas Cook am Donnerstag bei der Pressekonferenz in der Handelskammer in Palma de Mallorca. | as
Mallorca24.05.18 13:11
Nach dem jüngsten Streik der französischen Fluglotsen, der am Mittwoch auch auf den Flugrouten zwischen Deutschland und Mallorca zu Flugausfällen und Verspätungen geführt hatte, appelliert der Chef der Fluggesellschaften des Reisekonzerns Thomas Cook, Christoph Debus, an die Regierung in Paris, in dem Konflikt zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.
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2 Kommentare
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Über den Streik sollte man wissen: Die französischen Fluglotsen schlossen sich am 22.05.2018 einem allgemeinen Streik im öffentlichen Dienst an. Auch Lokführer, sonstige Bahnbeschäftigte und andere Staatsbedienstete habengestreikt. Die Streiks richten sich gegen die Liberalisierungspolitik von Präsident Emmanuel Macron. Die Pläne von Präsident Macron sehen u.a. auch vor, bis 2022 im öffentlichen Dienst rund 122.000 Stellen abzubauen. Die Gewerkschaften hatten deshalb zum Generalstreik aufgerufen.
Endlich mal einer der Tacheles redet. Es kann bei allem Respekt von Mitarbeiterrechten nicht angehen, dass eine solch kleine Minderheit in halb Europa den Flugverkehr lahm legt.