Mallorca-Hoteliers spüren Preisdruck durch Lira-Absturz

| | Palma, Mallorca |
Strand auf Mallorca.

Voller Strand auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora / Archiv

Der anhaltende Kursverfall der türkischen Lira beunruhigt die Hoteliers auf Mallorca. Denn der rasante Abwärtsflug der Währung fällt Medienberichten zufolge zeitlich mit den Preisverhandlungen der Reiseveranstalter für die kommende Saison zusammen. Laut ?Ultima Hora? bekommen die Touroperatoren die Betten in der Türkei derzeit um die Hälfte billiger als die für das laufende Jahr ? was den Preisdruck auf die mallorquinische Hotellerie weiter verschärfen wird.

Die Vertreter des spanischen Reisebüroverbandes CEAV und des Verbandes der touristischen Unterkünfte CEHAT sehen in dieser Entwicklung eine Gefahr für alle spanischen Destinationen. Die mallorquinischen Hoteliers, die in den vergangenen Jahren ihre Preise deutlich erhöht hatten, waren sich zwar im Klaren darüber, dass die Türkei früher oder später als Konkurrent ein Comeback feiern würde, aber im Zusammenhang mit dem Kursverfall ist der Druck der Reiseveranstalter, die Betten billiger abzugeben, ungleich größer als in allen Planspielen. ?Ultima Hora? zitiert Quellen aus Hotelleriekreisen, wonach 2019 ein Rückgang von deutschen und britischen Mallorca-Urlaubern um jeweils drei Prozent erwartet wird.

(aus MM 35/2018)

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Gecko / Vor 6 Tage

Na das wir die Touristenfeinde ja richtig freuen. Freie Strassen, viel Platz in den Lokalen und Botegas. Kein Umsatz und dafür mehr Arbeitslose. Warum also Panik schieben. Aber vielleicht ein kleiner Tip. Heulen für die nächste Saison bringt auch nichts mehr. Vielleicht werden ja in Antalia oder Ismir spanische Kellner gesucht.

Carneval / Vor 11 Tage

@ Mats, ich stimme voll zu. Als Mallorca-Fan - ohne Sauf - bzw. Balconinggelüste - freue ich ich über jeden Dummschwätzer, welcher mir nicht auf der Insel über den Weg läuft.

Mats / Vor 13 Tage

Ganz egoistisch freue ich mich als Mallorca-Freund über Jeden der sich entscheidet woanders seinen Urlaub zu verbringen.

Thomas Berthold / Vor 14 Tage

Wenn ich diesen Mist lese , von wegen aus der Türkei nicht mehr rauskommen wenn man auffällig geworden sein könnte. Mein Gott was ein Blödsinn. In den Touristengebieten bekommt man von all dem ÜBERHAUPT NIX MIT. War selbst dieses Jahr das erstemal in der Türkei und die Anreise war am tag der Parlamentswahlen. Ich dachte der Airport und die Umgebung wären vielleicht übersäät mit Polizei und Militär. Ich Hab mir die schlimmsten Szenarien ausgemalt . Und was war ???? NIX !!!!!! Absolut nix. Weder im Airport noch sonst wo. In Side lief ein einziger Fernseher in den Geschäften mit der Wahl. Ansonsten NADA (nichts). Und ich war vorher auch kein Freund der Türkei. Man sollte der Presse auch nicht alles glauben was die von sich geben. Können wir nachweisen das alles stimmt ???? Mein Tipp, wer in die Türkei reisen will , kann dies ruhigen Gewissens machen. Trotzdem bitte sich auf keine politische Diskussion einlassen falls mal doch einer da wäre der darüber reden möchte. Dich der Urlaub ist zum entspannen da und nicht für Politik. In diesem Sinne viel Spaß an alle die in die Türkei reisen möchten und werden.

hajo Hajo / Vor 14 Tage

m.sastre@ ja so isses. Sich aber dann über Fachkräftemangel beklagen. Vor allem wenn sie diese selber nicht ausgebildet haben. Pharisäer sich dann im Ausland bedienen zu wollen und denen die für den wirtschaftrlichen Fortschritt nötigen Fachkräfte auch noch ab zu werben. Wir schicken dann als Ersatz Entwicklungshelfer dort hin.

Marco / Vor 14 Tage

Wolfgang@ ",mal schauen ob das wasser dort auch so stinkt,,," - In der Türkei wird dir noch viel mehr "stinken", besonders, wenn du nicht mehr raus kommst, weil du dort irgendwie auffällig geworden sein könntest.

liberalitas bavariae / Vor 14 Tage

Wer Ruhe sucht auf einem Volksfest ... "Es wurden Touristen geworben & es kamen Menschen" frei nach Max Frisch. Die PdP lebt davon, 200 Tage nonstop Volksfest zu bieten, der Rest ist höchstens ab 75 mit Rollator interessant, wegen niedriger Bürgersteige ... - wenn Sie andere Gäste wünschen, warum notieren sich die Hotels nicht die Namen der Gäste, die unerwünscht sind und lehnen die Beherbergung ab? Wem "200 Tage nonstop Volksfest" nicht gefällt, dem stehen von Marokko über Tunesien, Italien, Griechenland und Türkei tausende Hotels mit Alternativen zur Verfügung (bessere Qualität, nicht so überlaufen & wesentlich günstiger - ideal für Deutsche!) ... Ich finde es gut, dass 2019 noch mehr Menschen in die günstige Türkei oder nach Tunesien reisen (diese Volkswirtschaften brauchen dringend Unterstützung!) - dort haben Sie die gewünschte Ruhe - sicher! Und dann sind die Volksfestfreunde an der PdP unter sich & alle haben, was Sie wollen. P.S.: Gegen Oktoberfest ist PdP 'eh nur Kindergeburtstag! Bitte nicht kommen, schon überteuert & überfüllt ;-)

wolfgang / Vor 15 Tage

ja das is schon nicht schlecht das angebot in der türkei,,,wollten eigen als stamm malle gast niemals,,in die türkei,,,aber bei 5 sterne und den preis,,,schlage ich lachend sofort zu,,,mal schauen ob das wasser dort auch so stinkt,,,

m.sastre / Vor 15 Tage

Gleichzeitig bricht in DE die Industrieproduktion ein, während immer mehr unproduktive Mäuler zu stopfen sind. Die Steuer- und Abgabenlast steigt, genauso, wie die Sozialabgaben. Immer weniger Arbeitnehmer finanzieren den ganzen hohlen Zauber und deshalb wandern jährlich ca. 200 000 Leistungsträger ab. Dazu steigen auch noch die Energiepreise. Der Tourismus wird 2019 hier massiv einbrechen.

Thomas Berthold / Vor 15 Tage

Ich will doch nicht in der Nebensaison in den Süden. Ich will im Hichsommer dahin wenn es heiß ist