Deutsche hart am Wind

Segler machen bei Weltcup-Regatta Trofeo Princesa Sofía vor Palma Plätze gut

Tina Lutz (l.) und Susann Beucke mussten in der neuen 49er FX-Klasse sieben Plätze abgeben.

Tina Lutz (l.) und Susann Beucke mussten in der neuen 49er FX-Klasse sieben Plätze abgeben.

Foto: Pedro Martinez/Martinez Studio

Wer Segelsport der Spitzenklasse sehen möchte, hat dazu am Samstag, 5. April die Gelegenheit. Ab 11 Uhr segeln und surfen die besten Wassersportler der olympischen Bootsklassen bei der 45. Regatta Trofeo Princesa Sofía um Medaillen. Die Sie-gerehrung findet dieses Jahr erstmals im Es-Baluard-Museum statt. Mit den Seglern feiern kann man schon vorher am Freitag, 4. April: Ab 21.30 Uhr steigt im Pabisa Beach Club an der Playa de Palma die Segler-Party.

Die Trofeo Princesa Sofía in der Bucht von Palma gehört mit rund 1000 Athleten aus 55 Nationen mit dem zweiten Europäischen World Cup im französischen Hyères (21. bis 26. April) zu den wichtigsten Regatten in europäischen Gewässern.

Die deutschen Segler lagen nach dem zweiten Tag der Weltcup-Regatta in der Bucht von Palma gut im Rennen. In der neuen olympischen Damen-Bootsklasse 49er FX schoben sich die Berlinerinnen Citoria Jurczok und Anika Lorenz vom neunten auf den dritten Platz. Die Duisburger Schwestern Ann Kristina und Pia Sophie Wedemeyer lagen nach dem ersten Race-Tag sogar in Führung, rutschten dann aber auf den siebten Rang ab. Auch Tina Lutz und Susann Beucke (Chiemsee/Hannover) rutschten von Platz 18 auf Platz 25.

Windsurfer Toni Wilhelm schob sich am zweiten Wettkampftag von Platz 10 auf Platz 5 vor. Im vergangenen Jahr surfte sich Wilhelm in der Bucht von Palma nach längerer Wettkampfpause in den Medaillen-Rennen überraschend auf Platz 2. In der Frauenkonkurrenz konnte sich auch die deutsche Surferin Moana Delle deutlich steigern und verbesserte sich von Platz 14 am ersten Tag auf Platz 7 am zweiten.

Philipp Buhl aus Sonthofen, WM-Dritter in der Laser-Klasse und 2013 Deutschlands Segler des Jahres, belegt Platz zehn. Die Titelverteidiger in der 49er-Klasse, Erik Heil und Thomas Plößel, kamen nicht ganz so gut in den Wettbewerb wie im vergangenen Jahr. Am zweiten Tag steigerten sie sich aber deutlich, machten fünf Positionen gut und segelten auf Platz 11. (zap)

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