Jetzt 213 Tote nach Unwettern auf dem spanischen Festland
In den Katastrophengebieten in Spanien läuft die Suche nach Vermissten weiter. Vor allem in Tunneln und überfluteten Tiefgaragen ist sie besonders schwierig. Mehr Tote werden befürchtet
Die Zahl der Toten beträgt nach der schweren Flutkatastrophe in und um Valencia bereits 213. | A. Saiz/dpa
Mallorca/Valencia03.11.24 12:39Aktualisiert am 04/11 17:15
Die Zahl der Toten nach den schweren Unwettern im Osten und Süden Spaniens steigt weiter – und viele Menschen gelten weiter als vermisst. Der Notdienst der am schwersten getroffenen Mittelmeerregion Valencia gab die jüngste Bilanz mit 213 Toten an, wie der staatliche Sender RTVE berichtete.
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3 Kommentare
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Nachtrag = Ich glaube eher, dass das Problem war, nie daran gedacht zu haben, das solche Konzepte im sonnigen Spanien überhaupt nötig währen. Gegen Feuer und Krieg ist man wohl gewappnet, aber nicht gegen eine trügerische Ruhe der Naturgewalten, obwohl es genug Ereignisse als Warnungen in ganz Europa gegeben hat. Auch funktionierte die Frühwarnung nicht, wie jetzt gemeldet wurde.. Aber dazu sagen Stimmen, sie hätte auch nicht gewirkt, weil die Bürger das nicht sehr ernst genommen hätten, um sofort Maßnahmen zu ergreifen. Fazit = diese Nachlässigkeit wurde von der Natur bestraft. Und ob man dann, nach dem wieder Ruhe eigekehrt ist und die Schäden beseitigt wurden die nötigen Lehren daraus gezogen werden? Da bin ich skeptisch, denn wenn ich beachte, was nach der Flut 2018 auf Mallorca passierte. Nämlich wenig bis nichts. Ja nun, ob das eine Frage der Mentalität oder Unfähigkeit ist, sollten am besten die Psychologen mal beantworten? Konstruktiv = Jetzt unmittelbar sollte man eine Untersuchungskommission einsetzen und damit beginnen, die Ursachen der Katastrophe zu analysieren, um daraus Konzepte für einen funktionierende Katastrophenschutz zu entwickeln und umzusetzen, einschließlich jährlicher Übungen und Sensibilisierung der Bevölkerung. Fachleute aus DE, z.B. vom THW und DRK sind betimmt bereit, als Berater Hilfestellung zu geben. Denn so wie aussieht, werden sich diese Ereignissen wiederholen.
KarliWelche Schutzvorkehrungen denn? Die gibt es doch überhaupt nicht ! Der Bewei ist doch angetreten !!!! Denn wenn, würde es bedeutend weniger Katastrophen und solche Folgen geben. Es gibt scheinsts auch keine funktionierenden Notflallkonzepte die in kürzester Zeit Einsatzkräfte aktivieren und auch die Armee mit einschliessen.
Es liegt nicht am Klimawandel. Es werden über EU-Fördergelder Flüsse und Stauseen naturiert, wie es so nett und harmlos heißt. Faktisch werden die Schutzvorkehrungen bewusst zerstört und somit verbrecherisch Hunderte von (unwissenden) Menschen getötet! Wann kommen die Verantwortlichen endlich auf die Anklagebank?