Abriss von Son Banya geht planmäßig weiter

| | Palma, Mallorca |

Der Abriss der Barackensiedlung Son Banya geht weiter.

Foto: Video: Ultima Hora

Son Banya, die berüchtigte Elendssiedlung auf Mallorca, ist am Mittwoch wie geplant um vier Baracken verkleinert worden. Die Abrissarbeiten in dem Viertel östlich von Palmas Stadtgebiet erfolgten ohne besondere Vorkommnisse. "Wir werden jetzt jede Woche zwischen drei und fünf Häuser abreißen, bis von den verbliebenen 38 Häusern keines mehr steht", sagte Palmas Sozialdezernentin Mercè Borràs. Im vergangenen Juli waren bereits drei Baracken abgerissen worden.

Die Arbeiten an diesem Mittwoch wurden ohne besondere Vorkommnisse ausgeführt, teilte das Rathaus mit. Die vier Häuser waren leer, ihre Räumung bereits vor Monaten angezeigt worden. Die Familien, die einst in den vier Häuser gelebt hatten, besitzen nach Borràs' Worten eigene Ressourcen und sind nicht Teil des kommunalen Hilfsplans.

Jenen Familien, deren Baracken bereits im Juli dem Erdboden gleichgemacht worden waren, sind vom Rathaus Sozialwohnungen zugewiesen worden. Die Stadtverwaltung will die Siedlung bis 2020 endgültig beseitigen und die verbliebenen Einwohner mit Sozialprogrammen innerhalb des Stadtgebiets umsiedeln. Auf diese Weise soll der berüchtigte Drogen-Umschlagsplatz von Son Banya mit den schlagzeilenträchtigen Polizeirazzien bald der Geschichte angehören. (as)

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Thomas Berthold / Vor 1 Monat

Und im Jahr 2030 sind wir mit den letzten Baracken fertig. Gut Ding will Weile haben. LACH !!!!

m.sastre / Vor 1 Monat

@Gecko: Es verhält sich genau so, wie Sie sagen. Es werden Symptome bekämpt und das Problem unsichtbar und gleichzeitig grösser gemacht. Der "Krebs" Drogenhandel streut nun über ganz Palma und darüber hinaus.

Gecko / Vor 1 Monat

Damit wird mitunter leider folgender Fehler gemacht. Hier wusste die Polizei wo die Drogen umgeschlagen werden. Ab jetzt verteilen sich die Händler auf die ganze Insel und verticken das Zeug unkontrolliert. Und wenn ich lese die Leute hätten neue Wohnmöglichkeiten, so werden das wohl Wohnungen oder Häuser mit anderen Eigentümer sein. Statt abreissen und schauen was passiert, hätte man lieber an einer abgelegenen Stelle eine neue Siedlung gebaut, und diese Leute umgesiedelt.

Paul / Vor 1 Monat

Die brauchen ja ewig ? Mit dem Bagger eimal duch die ganze Siedlung und das Problem ist in 1 Stunde beseitigt. Die Einwohner sind doch schon alle in Villen mit Pools in bestlage "umgezogen" ( Besetzt ) .