Gewerbegebiete lehnen Gesetzentwurf zum Klimawandel ab
Das Industriegebiet von Son Castelló vor den Toren Palmas. | Archiv Ultima Hora
Mallorca16.02.18 15:46
Der Verband der Gewerbegebiete auf Mallorca, Asima, lehnt das Gesetzesvorhaben der Balearen-Regierung zum Klimawandel ab. Insbesondere die Verpflichtung, von 2020 an auf Industriehallen, die mehr als 1000 Quadratmeter Fläche umfassen, Fotovoltaik-Module zu installieren, wird von den Eigentümern als "Zwang" und Eingriff in ihr unternehmerisches Handeln verworfen. Verwaltung und Privatwirtschaft sollten miteinander kooperieren statt einseitige Vorschriften zu erlassen, teilte der Verband in einer Reaktion am Freitag mit.
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3 Kommentare
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WER bezahlt das? Und woher kommen die Panele? Aus Europa ganz sicher nicht Klug ist einzig die vom Festland kommende Energie weiter auf der Insel zu verteilen, denn sie wird mit Wasserkraft auf dem Festland erzeugt. Ebenso die Kommunen endlich an die Gaspipeline an zu schliessen, die ja extra zu den Balearen gebaut wurde. Weitere Alternativen wären Änderungen der Gesetze die nach Muster DE eine Energiesparverordnung einführen und alle diese zig Tausenden Energieverschwender in die Schranken weist. Dies bestrifft die gesamte Hotellerie und Gastronomie, wie auch zig Tausende Betreiber von Klimaanlagen und elektrischen Heizungen.
Vorschlaege von vor 2 Jahren ignorieren und dann Vorschriften diktieren ;-(. Ohne entsprechende grosszuegig bemessene finanzielle/steuerliche Anreize fuer die infrage kommenden Objekte, und ausschliesslich mit der Brechstange ueber Vorschriften, ist sicher keine realistische Verwirklichung zu erreichen. Warum sitzen die Verantwortlichen nicht zusammen und beraten eine machbare Umsetzung des angestrebten Diktats, denn Sinn macht es auf jeden Fall.
"Ignoranten"