Tourismusminister Biel Barceló tritt zurück

Eine Reise in die Karibik hat seine politische Karriere in der Balearenregierung beendet.

Eine Reise in die Karibik hat seine politische Karriere in der Balearenregierung beendet.

Foto: M.A. CAÑELLAS

Der balearische Vizepräsident und Tourismusminister, Biel Barceló, ist am Mittwochabend zurückgetreten. Zuvor hatte die Führungsspitze seiner Partei Més eine zweistündige Krisensitzung abgehalten. Barceló gibt damit dem politischen Druck aufgrund einer angeblichen Gratis-Reise in die Dominikanische Republik nach.

Barceló war im Rahmen einer Sportsendung eines Regionalsenders, in der er regelmäßig zu Gast ist, nach Punta Cana in die Dominikanische Republik gereist, offenbar auf Einladung des Globalia-Konzerns mit seiner Marke Air Europa, die als Sponsor der Sendung fungiert.

Das Argument des Politikers war, dass es sich um eine private Reise gehandelt habe und er nicht als Politiker unterwegs gewesen sei.

Biel Barceló war dieses Jahr bereits wegen Auftragsvergaben an seinen ehemaligen Wahlkampfleiter in die Schlagzeilen geraten. Erst vor wenigen Wochen trat seine Generaldirektorin, Pilar Carbonell, zurück, die die Freizeitunternehmen des Diskotheken-Königs Bartomeu Cursach begünstigt haben soll. (cze/zap)

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Heinz / Vor 7 Monaten

...und Demonstrationen und Volksabstimmungen und Auslandsaufenthalte und Volksverhetzung und und ...

Ralph Sieger / Vor 7 Monaten

Das sind ganz kleine Peanuts. Auch die gesamte Summe der PP Korruptionsgelder ist "Portokasse" gegen das was in Andalusien geschehen ist. Dort sitzen 21 Ex Präsidenten und führende Politker der PSOE auf der Anklagebank. Wegen 740 M i l l i o n e n!!! Und Podemos wird vom korrupten Venezuelea Madauro unterstützt. Der lässt dafür sein Volk hungern. Und die "schlauen" PDeCat und Sinnesgenossen nehmen Geld aus der Staatskasse und finanzieren damit illegalen Wahlen.

kar / Vor 7 Monaten

@cashman1: Linke Politiker sind nicht schlechter als RECHTE ...

cashman1 / Vor 7 Monaten

Nanu, ich dachte linke Politiker machen so etwas nicht.