Rajoy kritisiert Mallorcas Touristenabgabe

Mallorca |
Ministerpräsident Rajoy kritisiert die Ecotasa

Ministerpräsident Rajoy kritisiert die geplante Ecotasa auf Mallorca und den Nachbarinseln.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Der noch amtierende spanische Ministerpräsident, Mariano Rajoy (PP), hat am Dienstag auf dem Exceltur-Forum in Madrid gemeinsam mit Tourismuslobbyist Amancio López die geplante Touristenabgabe auf Mallorca und den Nachbarinseln kritisiert. Wie die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora schreibt, war nationales und internationales Fachpublikum bei der Vorveranstaltung zur Tourismusmesse Fitur zu Gast.

Es sei "eine Bestrafung und Verdammung touristischer Aktivitäten, wenn diese Abgaben erhoben werden", sagte López. Auch Gabriel Escarrer Juliá, Präsident der mallorquinischen Hotelgruppe Meliá Hotels, wetterte gegen die Ecotasa: Die jüngsten Entscheidungen der Balearen-Regierung hinderten den Tourismus am Weiterlaufen, man werde sich in schlechten Zeiten noch daran erinnern müssen.

Auf der Messe Fitur will sich Biel Barceló, Tourismusminister der linken Balearen-Regierung, mit Vertretern der Urlaubswirtschaft treffen, um über die umstrittene Abgabe zu sprechen. (cls)

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Heinz / Vor über 2 Jahren

Ganz so einfach gehts nicht.Podemos und PSOE brauchen weitere Partner. Solche Koalitionen sind meist auf Sand gebaut. Die beste Lösung für Spanien wäre schon die große Koalition - wenns geht ohne Rajoy, der z.B. u.a. bei den Katalanen keine Chance hat. Und gerade mit Katalonien muß ein solider Partner verhandeln...sonst siehts nicht gut aus für Spanien.

Sweety / Vor über 2 Jahren

Podemos bietet Sozialisten Regierungsbündnis an Ministerpräsident Rajoy hat seine Mehrheit bei der Parlamentswahl verloren. Die linke Partei Podemos hat nun angekündigt, Spanien mit den Sozialisten regieren zu wollen. Na endlich, hoffentlich wird was draus, viel Erfolg! Und - schleich Dich, Rajoy! http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/spanien-regierung-podemos-psoe-buendnis

Franziska Schreek / Vor über 2 Jahren

Rajoy ist ein Politiker von gestern, der bald nichts mehr zu melden haben wird.