Der "Steinsetzer" von Bendinat ist ermittelt

| | Bendinat, Mallorca |
Eher Nagelbrett als Sonnenliege: Auf diesen Plattformen in Bendinat wurden Steine einbetoniert.

Eher Nagelbrett als Sonnenliege: Auf diesen Plattformen in Bendinat wurden Steine einbetoniert.

Foto: Michels

Die balearische Küstenbehörde hat den Urheber der illegalen Arbeiten in Bendinat ermittelt. Es handelt sich um einen Anwohner. Die Identifizierung war möglich, weil Arbeiter beobachtet worden waren, wie sie auf dem Dach der Bootsgaragen dabei waren die Steine einzubetonieren. Denn diese Arbeiten auf 200 Quadratmetern Fläche zogen sich über mehrere Tage hin.

Der Auftraggeber wird nun aufgefordert, die Kosten dafür zu tragen, dass die Flächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Die Eigentümer der Bootsgaragen selbst wussten nichts von den Bauarbeiten, sagten sie bei Befragungen durch die Küstenbehörde.

An der Küste von Bendinat war zum Wochenanfang entdeckt worden, dass auf Plattformen, an denen sich im Sommer Badegäste sonnen, Steine einbetoniert worden waren. Anwohner hatten sich über die illegale Abwehrmaßnahme beschwert. Der Verdacht: Der Urheber wollte Besucher fernhalten, weil sich dort kein Handtuch zum Sonnenbaden mehr ausbreiten lässt.

Grund und Boden am Meer unterstehen der Küstenbehörde und haben in Spanien öffentlich zugänglich zu sein. (cls)

Kommentar

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geli / Vor 6 Monaten

hallo typisch ist wieder,dass tagelang dort gearbeitet wurde,ohne dass jemand etwas unternommen hat,z.b. die polizei zu rufen marco hat recht,geldbuse nützt nichts, die einbetonierten steine mussen wieder weg und zwar nicht erst zum st.nimmerleins tag und nicht zu lasten der steuerzahler..

Marco / Vor 6 Monaten

Die Strafe interessiert jemanden mit Geld nur maginär. Nur Leute ohne Geld meinen, dass Geldbusen vermögende abschrecken.

Georg / Vor 6 Monaten

Hochachtung vor die spanischen Behörden, die durchgreifen. Hoffentlich gibt es noch eine hohe Strafe zusätzlich.

Carneval / Vor 6 Monaten

@Mats, hoffentlich wird auch tatsächlich durchgegriffen.

Mats / Vor 6 Monaten

Grund und Boden am Meer unterstehen der Küstenbehörde und haben in Spanien öffentlich zugänglich zu sein - Ein wunderbares Gesetz denjenigen zur Erinnerung, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann.