Die Stare sind vergiftet worden

| | Kathedrale, Palma |
Die Kadaver lagen am Wochenende rund um die Kathedrale

Die Kadaver lagen am Wochenende rund um die Kathedrale.

Foto: Alejandra Murphy

Die rund 250 Stare, die am Wochenende in Palma tot aufgefunden worden waren, sind Opfer eines Giftanschlags geworden. Das ergab eine Autopsie in Madrid. Welches Gift genau an dem Tod der Stare Schuld ist, muss in weiteren Untersuchungen geklärt werden, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Mittwoch online. Bereits nach dem Fund waren die Behörden von einer Vergiftung ausgegangen.

Die verendeten Vögel waren am Samstag rund um die Kathedrale sowie in der Grünzone S’Hort del Rei entdeckt worden. Mitarbeiter der Stadt sammelten die Kadaver ein. Einige Tiere wurden tiefgefroren zur Analyse nach Madrid geschickt.

Zwar sind Stare der Landwirtschaft nützlich, da sie Insekten fressen, die der Ernte schaden. Gleichzeitig aber machen sich Stare des Öfteren selbst über die Saat her und sind daher nicht überall gern gesehen. Hinzu kommt, dass Anwohner sich häufig über den Lärm und den Dreck beschweren, den die Vögel verursachen.

Stare leben naturgemäß in großen Schwärmen zusammen und zählen weltweit zu den am weitesten verbreiteten Vogelfamilien. (somo/cls)

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Albert / Vor 4 Monaten

@Pringels . Prima Beirag ! Ich mag die Methode : " mögliche Verbindungen zwischen Ursache und Wirkung aufzeigen " sehr .

Pringels / Vor 4 Monaten

@ Antonia: Was, wenn die Vögel - versehentlich - etwas für sie giftiges gefressen haben? Wo bleibt da der Vorsatz?! Die Überschrift müsste (vorerst) also lauten: "Die Stare starben durch eine Vergiftung" Ich tippe auf - unbeabsichtigten - Kontakt mit einem ausgebrachten Insektizid, beispielsweise gegen den Palmrüssler oder ähnliches Getier. Da fallen an einer frisch behandelten Palme gelegentlich sogar die Spatzen tot aus der Krone selbiger, nachdem sie von den dort angesprühten Insekten genascht haben... (Das würde im Übrigen auch erklären, warum keine toten Tauben gefunden worden sind!)

Antonia / Vor 4 Monaten

Ich erkenne keine vorschnelle Schlussfolgerung! Die Autopsie kam zu dem Ergebnis. Die Voegel haben sich wohl kaum selbst vergiftet; ergo, durch Dritte und vorsaetzlich. Faktischer geht die neueste Berichterstattung in dem Fall nicht zu titulieren. Wir werden demnaechst aufgrund weiterer Untersuchungen erfahren ob womoeglich andere Folgen leichtsinnig in Kauf genommen wurden

Pringels / Vor 4 Monaten

@ MM: Die Überschrift Ihres Artikels impliziert eine Absicht, eine bewußte Handlung durch Dritte in böser Absicht. Ist das nicht ein bisschen vorschnell geschlussfolgert?