Radfahrer rast in Auto

| Fornalutx, Mallorca |
Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Fornalutx.

Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Fornalutx.

Foto: Foto: Patricia Lozano

Ein britischer Radfahrer war Ostersamstag mit seiner Gruppe auf der Straße MA-10 Richtung Puig Major unterwegs, als zwischen Sóller und Fornalutx ein VW Beetle wegen einer anderen Radfahrergruppe vor ihm stark abbremsen musste. Der Brite Scott B. war offenbar mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und reagierte zu spät.

Fast ungebremst fuhr er in den Wagen, wie die Ultima Hora berichtet. Seine Kameraden und der Fahrer des VW riefen sofort den Notarzt, der ihn nach seinem Eintreffen noch vor Ort versorgte.

Der Zustand des Verunglückten verschlechterte sich und er wurde ins Krankenhaus gebracht. Wie die Ultima Hora weiter berichtet, bleibt der Mann möglciherweise gelähmt. 

Sein Zustand wird weiter als kritisch beschrieben. Es handelt sich bei dem verunglückten Hobbysportler um einen Touristen, der regelmäßig mit seinen Freunden auf der Insel Radurlaub macht.

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Marco / Vor über 3 Jahren

Wer so unverschämt fährt wie auf Mallorca der würde in Deutchland und anderswo glatt verhaftet werden. Straßenverkehrsreglen werden außer kraft gesetzt. Autofahrer zu hauf behindert. Es werden noch einige Tote und Schwertsverletzte auch diese Jahr wieder geben. Die normalen Radfahrer tun mir leid, die leiden auich unter den Rad Rambos!

Marco / Vor über 3 Jahren

Wer so unverschämt fährt wie auf Mallorca der würde in Deutchland und anderswo glatt verhaftet werden. Straßenverkehrsreglen werden außer kraft gesetzt. Autofahrer zu hauf behindert. Es werden noch einige Tote und Schwertsverletzte auch diese Jahr wieder geben. Die normalen Radfahrer tun mir leid, die leiden auich unter den Rad Rambos!

Peter / Vor über 3 Jahren

Es ist Jahr für Jahr das selbe Spiel -russisches Roullet- was die meisten Rennradfahrer hier veranstalten. Bewegt man sich in deren Kreisen so fällt auf wie sich, unabhängig zu deren geistigen Einstellung zum Radsport, das Material geändert hat und damit auch die Geschwindigkeit die nun von Hobbyfahrern, im Gegensatz zu vor 10 bzw 20 Jahren nur von Profis erreicht wird. Aus dem einst beschaulichen Radfahren das nur ein paar "Masochisten" betrieben haben ist mittlerweile ein Kampfsport geworden !! Mallorca ist die "Bühne" um sein Ego aufzupollieren, da muss gezeigt werden was man hat, man ist ja schliesslich wer in der Szene, man kann am Marktplatz sein Rad zur Schau stellen, schlau über das teuerste Material philosophieren und angeben - auch wenn man selbst schon in die Jahre gekommen ist und den Bauch besser unter einem Korsett verstecken sollte als ihn im weissen Raddress zu zeigen. Aber warum sollte man? hier ist in diesen Monaten das Publikum das genau das braucht. Verkehrsverhalten, gegenseitige Rücksicht im öffentlichen Strassenverkehr,Verkehrsregeln existieren doch zu dieser Zeit nicht für Rennradfahrer. Autofahrer die zur Arbeit müssen sollen gefälligst eine andere Strasse fahren um die Rennradfahrer nicht zu stören, denn die ganze Strassenbreite hat man ja mit gebucht !! Fahrtechnik und Fahrkönnen der meisten Rennradfahrer hält leider NICHT mit der Materialentwicklung mit, im Gegenteil. Durch die rasante Erhöhung der gefahrenen Geschwindigkeiten wirkt sich das eigene Unvermögen der meisten Rennradfahrer noch fataler aus. Die Unfallzahlen und Unfallursachen der letzten Jahre auf Mallorca sprechen für sich. Wenn man beruflich mit solchen Personen zu tun hat und sie darauf anspricht dann muss man sich vorsehen keine "Prügel" einzustecken - welche Unverschämtheit erlaubt man sich eigentlich es zu wagen das Fahrkönnen in Frage zu stellen !! So zynisch es ist - es muss noch viele tote Rennradfahrer geben und die Fachmedien jenseits der Alpen müssen drastische Fotos und Videos von den Unfällen hier auf Mallorca zeigen um überhaupt eine Sensibilisierung zu erreichen. Egal wer hier versuchen wird die "Rennradtouris" darauf hinzuweisen sich vernünftig, rücksichtsvoll und verkehrsgerecht auf Mallorca zu verhalten - er wird scheitern !! Leider nimmt die Uneinsichtigkeit genau dieser Touristen von Jahr zu Jahr dramatisch zu und der der es wagt seine Stimme dagegen zu erheben und sein Geld damit verdient hat nächstes Jahr KEINE Rennradfahrer mehr als Gäste und verliert seine Erwerbsgrundlage im Frühjahr. Es wird nicht mehr lange dauern und der Gesetzgeber wird zum "Schutz" aller Beteiligten regulierend eingreifen müssen - wer den Kürzeren zieht, nun vermutilich dann alle. Schade es wäre so einfach - Hirn einschalten und gegenseitige Rücksicht nehmen !! nur leider ist das Radfahren auch ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Entwicklung.

Mike / Vor über 3 Jahren

Natürlich schlimm wenn so ein Unfall so ausgeht, aber mich wundert es nich wenn man sich ansieht wie die Profi- und/ oder Hobbyradler hier kurvenschneidend die Berge runterdonnernd.

Ich kann dazu nur eins feststellen: Wenn für eine Fahrt die eigene Fahrbahn nicht mehr ausreicht, dann ist man zu schnell.

Manch Radfahrer sollte sich vor dem Radkauf mal lieber einen Physikkurs gönnen.

Saludos