Vía Verde wird nachgebessert

Beispiel Son Servera: Die Bereiche neben dem Wanderweg sehen vier Jahre nach Einstellung der Arbeiten am Bahndamm nach wie vor w

Beispiel Son Servera: Die Bereiche neben dem Wanderweg sehen vier Jahre nach Einstellung der Arbeiten am Bahndamm nach wie vor wie ein Provisorium aus. Foto: A. Bassa

Beispiel Son Servera: Die Bereiche neben dem Wanderweg sehen vier Jahre nach Einstellung der Arbeiten am Bahndamm nach wie vor wBeispiel Artà: Deponiertes Erdreich lässt das Regenwasser stauen.

Nach der Freigabe des Bahndamms zwischen Manacor und Artà für Radfahrer und Wanderer im Vorjahr soll nun auch das Umfeld der sogenannten Vía verde nachgebessert werden. Es gilt Zugänge, Böschungen und die Privatzufahrten von Anliegern zu gestalten. Zu diesem Zweck hat die Balearen-Regierung Bauarbeiten in Höhe von 600.000 Euro ausgeschrieben.

Die Vía Verde entstand auf der Trasse, auf der ursprünglich die neue Bahnstrecke errichtet werden sollte. Dieses Projekt war dann aus Kostengründen abgesagt und als Ersatz der neue Wanderweg eingerichtet worden.

Vor allem in der Gemeinde Son Servera ist man unzufrienden mit dem Ergebnis. Die Bahntrasse hatte es notwendig gemacht, Straßen und Zufahrten zu verlegen. Diese Bereiche neben dem Wanderweg sehen vier Jahre nach der Einstellung der Arbeiten am  Bahndamm nach wie vor wie ein Provisorium aus. In der Nähe des Friedhofs von Artà lässt der Aushub von Erdreich zudem das Regenwasser schlecht abfließen. All die von den Bürgermeistern beklagten Nebenfolgen des Bahnprojekts sollen nun beseitigt werden.

Die 28 Kilometer lange Vía Verde verläuft von Manacor über Sant Llorenç, Son Carrió und Son Servera nach Artà auf der ursprünglich für die Eisenbahn vorgesehenen Trasse. Für die Gestaltung der Vía Verde wurden bereits 4800 Bäume und 15.200 Pflanzen entlang des Weges gepflanzt sowie sechs Ruhe- und Picknickzonen eingerichtet. (as)

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