"Besetzer" haben angeblich Mietvertrag

Neue Version zur umstrittenen Pferderanch auf Mallorca

| S'Aranjassa, Mallorca |
Javier Macarro hat für die umstrittene Pferderanch auf Mallorca angeblich einen gültigen Mietvertrag.

Javier Macarro hat für die umstrittene Pferderanch auf Mallorca angeblich einen gültigen Mietvertrag. Foto: UH

Der Streit um die mutmaßlich illegal okkupierte Pferderanch "La Paz" bei S'Aranjassa auf Mallorca geht weiter. Nun hat sich der angebliche Mieter Javier Macarro zu Wort gemeldet. Er behauptet, einen rechtsgültigen Vertrag zu besitzen.

"Die Engländerin kann bellen und heulen, wie sie will. Wir werden hier nicht weggehen", so der Mallorquiner im Gespräch mit der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Macarro behauptet, dass bei seinem auf zehn Jahre abgeschlossenen Mietvertrag alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Die relativ niedrige Pacht in Höhe von 750 Euro pro Monat rechtfertigt er damit, dass das Anwesen beim Abschluss in einem desaströsen Zustand gewesen sei. Er habe sich dazu verpflichtet, alles wieder in Ordnung zu bringen.

Die britische Eigentümerin Marian Porter und die Medien beschuldigt er des Rassismus. Die Sinti und Roma – in Spanien als "Gitanos" bezeichnet – habe er als Helfer auf den Hof gerufen, was sein gutes Recht sei.

Die Pferderanch "La Paz" befindet sich unmittelbar in Flughafennähe und wird von der Eigentümerfamilie auf einen Wert von zwei Millionen Euro veranschlagt.

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Peter Graber / Vor über 3 Jahren

Ich kenne ein bisschen das schäbige Areal rund um den Flughafen und zweifle an der Bewertung von 2 Millionen für ein einfaches Haus in der Einflugschneise mit etwas vertrockneter Landwirtschaftsfläche. Jedenfalls finanziere ich nicht für 3000 im Monat und vermiete dann für 750. Mallorca (und ganz Spanien) krankt leider immer noch an der Spekulation mit Grund, Boden und Wohnraum bei gleichzeitig sehr dünner realwirtschaftlicher Basis.

Bernd / Vor über 3 Jahren

#PeterGraber: Was schreiben Sie denn da für einen Quatsch ? Schon mal auf der "schlampigen Farm" gewesen ? Und den Briten vorwerfen, das sie wie Millionen andere ihre Immobilie finanziert haben ? Ach so, sie zahlen bestimmt 2 Mio Cash aus der Portokasse ;-)

Peter Graber / Vor über 3 Jahren

Zwei Millionen für eine schlampige Farm in der Einflugschneise? Ich weiß nicht so recht. Keine Ahnung, wer da der Assi ist. Der dubiose Mieter oder die komischen Briten, die das Areal wohl auf Pump gekauft haben. Ein ordentlicher Geschäftsmann macht so etwas jedenfalls nicht unbedingt.

Pumuckel / Vor über 3 Jahren

Also ihr lieben Villenbesitzer in Andratx aufgepasst. So ernst nimmt die spanische Justiz das eigentlich verbriefte Eigentumsrecht. 14 Tage Weihnachtsurlaub bei der Verwandschaft in Deutschland und schon ist man ausgesperrt. Das ist der Dank für Investionen in Milliardenhöhe für Immobilien, Grundstück und Steuern die wir Ausländer in den letzten 35 bis 40 Jahren bezahlt haben. Verdient haben neben dem spanischen Staat an uns auch viele Mallorquiner, Bauunternehmen, ortsansässige Maler, Klempner, Elektriker, Gärnter, Möbelhäuser, Restaurants usw. Hoffentlich reagiert die Justiz auf solche " Besetzer "

Mike / Vor über 3 Jahren

Wolpas, so ist es leider. Warum stellt sich der Mieter nicht einfach mal mit dem Mietvertrag in die Kamera?

Wolpas / Vor über 3 Jahren

Das kann dieses Pack am besten. Immer schön auf der Rasissmusschiene fahren . Ich kann mich nur wiederholen. Egal wo dieses Volk auftaucht gibt es Probleme. Auch in Deutschland gibt es die gleichen Probleme . Hier müssen Hausbesitzer genau so kämpfen diese Plage los zu werden .

Claus D / Vor über 3 Jahren

das ganze Verhalten der Polizei und der Gerichte in Mallorca lässt sehr zu wünschen übrig. Mittlerweile hat die Geschichte auch schon Gehör in Nordeuropa gefunden. Bin mal gespannt wer den Schaden ersetzt? Aber vielleicht muss erst einmal die britische Presse über Mallorca herfallen. Zigeuner sind nur in der Masse stark, sonst sind sie Feiglinge! Aber vielleicht hat ja ein Spekulant Interesse an dem Grundstück und die Zigeuner arbeiten im Auftrag !?

Frank / Vor über 3 Jahren

Zu vielen Geschichen im Leben gibt es halt zwei Versionen, insbesondere auf Mallorca...