Boris-Becker-Finca für 7,2 Millionen Euro zu haben

Versteigerung des gepfändeten Anwesens steht angeblich unmittelbar bevor

Die Finca Son Coll bei Artà gehört Boris Becker seit 1997.

Die Finca Son Coll bei Artà gehört Boris Becker seit 1997.

Foto: Foto: Archiv Ultima Hora

Die Finca Son Coll von Tennisstar Boris Becker steht angeblich unmittelbar vor der öffentlichen Versteigerung. Das berichtet die spanische MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" unter Berufung auf einen Bericht der englischen Zeitung "Daily Mail". Ausschlaggebend sei eine unbezahlte Rechnung an einen Bauunternehmer in Höhe von 405.000 Euro. Der Kaufpreis der Villa beträgt dem Bericht zufolge mittlerweile "nur" noch 7,2 Millionen Euro.

Gekauft hatte der deutsche Ex-Tennisstar die Finca bei Artà im Nordwesten von Mallorca im Jahre 1997 für umgerechnet 500.000 Euro. Er ließ ein Haus errichteten, hatte seitdem aber reichlich Ungemach mit dem Anwesen. 2003 musste er einen illegalen Anbau abreißen lassen, unter anderem hatte Becker ein Basketballfeld anglegen lassen. 2007 versuchte er vergeblich, für den Preis von 15 Millionen Euro einen Käufer zu finden.

Bereits 2012 drohte Becker erstmals die Pfändung der Villa. Auslöser waren unbezahlte Gärtnerrechnungen in Höhe von 285.000 Euro.

Dem Bericht zufolge muss Becker neben den oben erwähnten 405.000 Euro an den Bauunternehmer auch rund 24.000 Euro an Gerichtskosten und Zinsen zahlen.

Die Finca Son Coll in der Gemeinde Artà hat eine Fläche von 265.000 Quadratmetern. Das Haus hat eine Wohnfläche von fast 3000 Quadratmetern.

 

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