Rauchergesetz – ein Jahr ohne Qualm

Widerstand gegen Antitabakregelung ist gebrochen

Seitdem das Rauchen in Bars, Cafés und Restaurants verboten ist, stellen viele Gastronomen vermehrt Tische und Stühle im Freien auf.

Foto: Foto: NURIA RINCON

Zwölf Monate nach Inkrafttreten des strengen spanischen Antitabakgesetzes hat sich die neue Regelung durchgesetzt. Nach zunächst massivem Widerstand gibt es jetzt kaum noch Beschwerden.

Vor allem Gastronomen hatten große Sorge, das absolute Rauchverbot in geschlossenen Räumen öffentlich zugänglicher Gebäude werde die Umsätze einbrechen lassen. Es gab sogar Demonstrationen gegen das Gesetz.

Verstöße gegen das Verbot sind offenbar die Ausnahme. Das balearische Gesundheitsministerium hat im Rahmen von rund 2500 Inspektionen die Einhaltung des Gesetzes kontrolliert. In 112 Fällen wurde eine Geldbuße verhängt. Die Einnahmen daraus beliefen sich laut "Ultima Hora" auf 167.073 Euro.

Der Verkauf von Tabak ist aufgrund des Gesetzes spanienweit um fünf Prozent gesunken, teilt das Wirtschaftsministerium in Madrid mit. Die neue Zentralregierung will die Regelung unverändert beibehalten.

Seit dem 2. Januar 2011 ist das spanische Antitabakgesetz in Kraft. Es betrifft Bars, Restaurants und alle anderen öffentlich zugänglichen Gebäude. In den Fällen von Krankenhäusern sowie Schulen ist das Rauchen auch auf dem gesamten Gelände der Einrichtung verboten.    

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