Entenhausen

In Can Picafort werfen "Rebellen" erneut lebende Tiere ins Meer

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Sie haben es wieder getan: Die "Enten-Rebellen" beim traditionellen Heimatfest in Can Picafort warfen illegalerweise lebendige Wasservögel ins Meer. Auch eine massive Polizeipräsenz hat die traditionsreiche – mittlerweile aber aus Tierschutzgründen verbotene – "Suelta de Patos" nicht verhindern können.

Kurz nach Sonntagmittag tauchten die Rebellen urplötzlich auf, warfen nach Polizeiangaben eine bis acht Enten ins Meer. Offenbar war nicht einmal klar, ob die Tiere von einem Boot oder von Land aus ins Wasser geschleudert worden waren. Im Meer warteten Schwimmer auf die Enten, um sie zu fangen.

Neben den wenigen lebenden Tieren wurden von Booten aus Tausende Plastikenten ins Meer geworfen. Die Quietscheentchen wiesen an der Unterseite Nummern auf, die an einer Preisverlosung teilnahmen.

Früher wurden in Can Picafort nur lebende Enten ins Meer geworfen. Tierschützern war das Treiben stets ein Dorn im Auge. Sie setzten ein Verbot durch. Ein Verbot, das in den den vergangenen Jahren immer wieder von den sogenannten Enten-Rebellen durchbrochen wurde.

In diesem Jahr war die Polizeipträsenz so groß wie nie. Im Wasser befanden sich vier Polizeitaucher, an Land ein Dutzend Zivilgardisten und auf dem Meer patrouillierten ebenfalls Ordnungshüter. Die Rebellen bekam die Polizei dennoch nicht zun fassen.

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