Fünf Strände im Visier

Kameras senden Aufnahmen ins Internet. 15 Prozent weniger Hotelauslastung

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Die Webcam wurde aufs Dach montiert.

Die Kameras, mit denen die Balearen-Regierung Normalität an den Stränden Mallorcas aufzeigen möchte, sind installiert und in Betrieb. Das Vorhaben war nach den Anschlägen der baskischen Terrororganisation ETA und den Meldungen über die Schweinegrippe auf den Weg gebracht worden, damit sich jeder potenzielle Mallorca-Urlauber per Internet ein eigenes Bild machen kann. Dazu wurden an fünf bekannten Playas Webcams installiert, die alle fünf Sekunden ein aktuelles Bild vom Treiben an den Stränden ins weltweite Netz stellen. Zu finden ist der Zugang auf der Internetseite des balearischen Tourismusamtes Ibatur (www.illesbalears.es). Dort ist rechterhand die Verbindung „Strände live! Tauchen Sie ein in die Welt der Balearen”. Danach sind Aufnahmen in nahezu Echtzeit von den Stränden Playa de Palma, Magaluf, Cala d'Or, Cala Millor und Playa de Alcúdia einsehbar.

Unterdessen sieht sich der Tourismus auf der Insel nach wie vor von der Wirtschaftskrise getroffen. Die Auslastung der Hotels lag in der zweiten Augusthälfte um zehn bis 15 Prozent unter der vor einem Jahr. Selbst Preisnachlässe bis zu 25 Prozent scheinen die Last-Minute-Märkte kaum anzukurbeln, teilt der Hotelverband mit. Besonders der spanische und britische Markt schwächeln; der deutsche halte sich noch am besten. (as)

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