La Raixa: Die Volksfinca verkommt

Anwohner kritisieren den erbarmungswürdigen Zustand des Landguts

Sieben Jahre ist es nun her, dass der spanische Staat die Finca „La Raixa” in der Gemeinde Bunyola gekauft hat. Mehr als acht Millionen Euro kostete das den Steuerzahler. Frei zugänglich aber ist das Landgut noch immer nicht. Die bisherigen Eröffnungstermine mussten immer wieder verschoben werden.

Aber nicht nur das: Offenbar verkommen Teile der Finca zusehends. Das haben jetzt Anwohner publik gemacht, die von umgestürzten Bäumen, wucherndem Unkraut und verschlossenen Toren zu berichten wissen. Der einst so malerische Wald, der zu dem Landgut gehört, sei völlig verwildert. „Es ist das geschehen, was eigentlich verhindert werden sollte”, so einer der Bürger.

Ursprünglich hatten sich Inselrat und Umweltministerium in Madrid gemeinsam für den Kauf entschieden, um das Landgut vor dem Zugriff privater Investoren zu sichern. Die deutsche Designerin Jil Sander war damals stark an einem Kauf des Landguts interessiert. Der Staat machte von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch, damit die Finca bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Der ehemalige Kardinalssitz „La Raixa” gilt als eines der schönsten Landgüter Mallorcas.

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