Real Mallorca macht Millionenverlust

Inselklub spielt am Samstag, 24. November, beim FC Sevilla

Fußball-Erstligist Real Mallorca hat in der vergangenen Saison einen Verlust von 2'6 Millionen Euro gemacht. Das gab Klubchef Vicenç Grande bekannt. Gleichzeitig versprach der Immobilienunternehmer (Drac), die Summe aus eigener Tasche zu decken. Grande hält rund 90 Prozent der Anteile des Klubs. Das Geschäfts-Ergebnis hätte auch positiv sein können, sagte Grande, er habe sich aber dagegen entschieden, Spieler zu verkaufen: „Wir wollten die Mannschaft nicht schwächen.”

Die spanische Liga nimmt nach der Länderspielpause den Betrieb nun wieder auf. Die Inselkicker müssen nach den beiden Niederlagen gegen den FC Valencia (0:2) und Real Madrid (3:4) am Samstag, 24. November, beim FC Sevilla antreten (Anstoß voraussichtlich um 20 Uhr).

Trainer Gregorio Manzano kann aus dem Vollen schöpfen. Auf der Kippe steht aber noch immer der Argentinier Jonás Gutiérrez, dessen Vertragssituation ungeklärt ist. Der Außenstürmer fordert eine Gehaltserhöhung und droht mit einem Wechsel nach England. Die Transferrechte des Argentiniers liegen jedoch nur zur Hälfte bei Real Mallorca. Manzano fordert eine schnelle Lösung des Problems, andernfalls werde Gutiérrez wie schon in Madrid nicht zum Kader gehören.

Beim FC Sevilla steht der Deutsche Andreas Hinkel unter Vertrag, der jedoch kaum zum Einsatz kommt. Hartnäckig halten sich Gerüchte, der Schwabe könne im Winter nach Wolfsburg wechseln.

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