„Man kann und muss etwas tun”

1,25 Millionen US-Dollar Spenden beim „Philanthropic Summit 2007”. Eva Longoria hatte Schirmherrschaft, Goldie Hawn vertrat ihre Stiftung – und Paris Hilton war umstrittener Stargast

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Paris Hilton war eine der Top-Prominenten bei "Playing for Good".

Drei Tage lang zog der „Philanthropic Summit 2007” der Stiftung „Playing for Good” Mallorcas Medien in seinen Bann. Insgesamt mehr als 650 Gäste nahmen an den Veranstaltungen teil. Und es wurde viel Geld verteilt. Neben der balearischen Kinderkrebshilfe „Aspanob” erhielten die internationalen Stiftungen „Keep a Child Alive”, „Millennium Promise”, „Spread the Net” und „The Hawn Foundation” jeweils 250.000 US-Dollar. Die Gesamt-Spendensumme belief sich also auf 1'25 Millionen US-Dollar, was in etwa 920.000 Euro entspricht.

Um das Geld für ihre Stiftung entgegenzunehmen, kam auch Hollywoodstar Goldie Hawn. Begehrtestes Objekt der Fotografen war allerdings Paris Hilton. Kritik an der Tatsache, dass ausgerechnet die Blondine das Gesicht der Veranstaltung wurde, ficht die Organisatoren nicht an.

Constantin Dietrich, einer der Initiatoren der Stiftung „Playing for Good”: „Sie wollte sich einsetzen, warum sollten wir das nicht annehmen? Entgegen anderslautenden Gerüchten hat sie kein Geld für ihre Teilnahme bekommen. Sie hat auch nicht gefragt, wer noch dabei ist. Im Gegensatz zu anderen Leuten, die weit weniger Öffentlichkeitswirkung haben und die ihr Kommen von der Gästeliste abhängig gemacht haben. Ich wünschte mir, mehr Leute hätten sich so locker und leicht verhalten.”

Die Spendensumme des Events, der unter Schirmherrschaft von Schauspielerin Eva Longoria („Desperate Housewives”) stand, setzte sich aus verschiedenen Elementen zusammen: Das Geld kam vor allem durch Teilnahmegebühr, Sponsoren und eine exklusive Auktion zusammen. So wurde beispielsweise ein Maserati für 120.000 Euro versteigert. „Wir haben die Spendensumme tatsächlich eingenommen, unser Ziel sogar übertroffen”, so Dietrich, der glücklich ist über den Erfolg.

„Es ist ein Ansporn, weil wir in unserer Idee bestätigt wurden. Man kann etwas tun und man muss etwas tun.” Ein Ziel des Treffens auf Mallorca war eine weitergehende Vernetzung von Philanthropen („Menschenfreunden”) aus aller Welt. Auf der Insel wollte man wertvolle Kontakte schaffen und vertiefen.

Der Event soll nun jährlich stattfinden – allerdings nicht wieder auf Mallorca. Dietrich: „Nächstes Jahr werden wir in Amerika sein. Noch steht allerdings nicht fest, ob in Kanada, in den USA oder in Mexiko.”

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