Eine Oper für Palma
Ministerpräsident Jaume Matas plant 100-Millionen-Bau am Hafen. Wahlaufsicht verhindert Präsentation des Projekts
Wäre es nach Ministerpräsident Jaume Matas gegangen, dann würden sich jetzt Vorfreude und ungläubiges Staunen breitmachen: Ein Opernhaus will der PP-Politiker an Palmas Hafen bauen, nicht irgendeines, sondern ein absolutes architektonisches Highlight, das international für Aufsehen sorgen und den Kulturtourismus ankurbeln soll. Das verkündete Matas am vergangenen Freitag. Die balearische Wahlaufsicht aber machte dem Ministerpräsidenten einen Strich durch die Rechnung. Weil am 27. Mai auf den Balearen gewählt wird, wertete die Kommission Matas' Plan als unzulässig. Daraufhin musste dieser den für Mittwochvormittag geplanten Termin absagen, bei dem er der Öffentlichkeit gemeinsam mit dem Architekten Santiago Calatrava die Einzelheiten des Projekts vorstellen wollte.
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