Ring frei für die zweite Runde

Die Rennarena Mallorca wird nun auch offiziell eröffnet

Mallorcas Rennbahn bei Llucmajor wird am Sonntag, 24. April, ein weiteres Mal eröffnet. Eigentlich nahm das Motodrom ja bereits mit der Classic-Car-Rallye Anfang des Monats seinen Betrieb auf. Nun wird es aber ganz offiziell und amtlich. Gegen 10.30 Uhr will der für Sportangelegenheiten zuständige Direktor der Balearen-Regierung, Pepote Ballester, in Anwesenheit von weiterer regionaler, kommunaler und lokaler Politprominenz die Strecke ihrer Bestimmung übergeben.

Die Betreiber der Rennarena Mallorca und die Balearen-Regierung haben eine Übereinkunft getroffen, dass die Strecke an bestimmten Tagen für die Motorsportler der Insel und deren zwei- und vierrädrigre PS-Boliden zur Verfügung steht. Auch Läufe für die jeweiligen Balearenmeisterschaften sollen auf dem etwa drei Kilometer langen Rundkurs ausgetragen werden. Das erste Motorradrennen findet am 15. Mai statt. Die Balearen-Regierung will durch die Subvention der Streckenmiete den Motorsport auf der Insel fördern.

Für den Eröffnungssonntag ist ein freies Training für alle Motorradfahrer der Insel vorgesehen. Jeder, der mag, und entsprechend ausgerüstet ist, kann auf der Bahn seine Runden drehen.

Auch Mallorcas schnellster Motorradfahrer, Jorge Lorenzo, wird zu der Veranstaltung erwartet. Der erst 17jährige Nachwuchsstar belegte im vergangenen Jahr den vierten Platz der Weltrangliste bei den 125-Kubikzentimeter-Maschinen. Seit diesem Jahr fährt Lorenzo mit Erfolg in der 250er-Klasse. Unter anderem hat der Honda-Pilot auch schon einen Werbevertrag mit der Balearen-Regierung. Das Logo des Inselarchipels ziert bereits die Rückseite seiner Maschine.

Ab Montag, 25. April, nimmt dann auch offiziell die Kartbahn auf dem Gelände ihren Betrieb auf. Zwar fehlen noch die elektronischen Zeitmesser, die eine professionelle Nutzung ermöglichen, diese werden aber nach Angaben der Betreiber in Kürze zur Verfügung stehen.

Auch das angekündigte Renntaxi werde demnächst über die Strecke röhren. Dabei handelt es sich um eine modifizierte zweisitzige Version eines Rennwagens, mit dem Normalsterbliche gegen Bezahlung all jenen physikalischen Gesetzen ausgesetzt werden, die sich heftig bemerkbar machen, wenn der 380-PS-starke Achtzylindermotor des Formel drei Geschosses seine Kraft ungestüm entfaltet.

Gefahren wird die Rakete von dem kurvenerprobten Direktor der Rennarena Mallorca. Helmut Kalenborn hat schon viele Male die balearischen Bergmeisterschaften gewonnen und kennt den Rundkurs wie kaum ein anderer.

Für Motorsportevents steht auch bereits eine Flotte von Tourenwagen bereit. Sieben Formel-3-Rennwagen sollen ab Herbst folgen.(khe)

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