Bewegung tut der Insel gut

Mit dem TUI-Marathon feiert ein neuer Sport-Event Premiere

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Mallorca bewegt sich. So könnte ein neuer Insel-Slogan lauten. Sport der unterschiedlichsten Disziplinen hat einen hohen Stellenwert, wie Leser dieser MM-Ausgabe ohne Zweifel bemerken.

Natürlich interessiert der Profi-Fußball. Real Mallorca ist erstklassig. Hoffentlich bleibt es so. Die Fans zittern mal wieder. Eine Frau läuft 359 Kilometer am Stück. Radfahrer holen das letzte aus ihrem Körper heraus, obwohl sie sich in einem für Sportler gesetzteren Alter befinden.

Nicht ganz so sehr altersabhängig ist der Erfolg bei den Profi-Golfern, die der Insel gerade einen Besuch abgestattet haben. Auch bei der Schach-Olympiade kommt es weniger auf Muskelkraft als auf einen klugen Kopf an. Das alles ist Sport. Und das alles (und noch mehr) ist Mallorca.

Nun findet an diesem Sonntag, 24. Oktober, zum ersten Mal der TUI-Marathon durch Palma statt. Eigentlich komisch, dass es so lange gedauert hat, bis jemand merkt, wie optimal die Bedingungen in der Balearen-Hauptstadt für solch einen Lauf sind. Rund 2000 Teilnehmer machen mit, so die Organisatoren. Weniger als noch vor Monaten erhofft.

Und es lief auch nicht alles rund hinter den Kulissen, davon zeugen diverse Programm-Änderungen. Aber: Aller Anfang ist schwer. Zumindest der ist gemacht. Am Event arbeitet eine Mannschaft, die sich erst finden musste. Hinterher wird das Fazit gezogen. Auf jeden Fall ist etwas entstanden, worauf man aufbauen kann und sollte.

Denn in unserer immer gesundheitsbewusster werdenden Welt hat der Sport einen großen Stellenwert. Es ist begrüßenswert, wenn nicht nur noble Hotels ihre Wellness-Oasen promoten, sondern auch die Insel und ihre Bewohner zeigen, dass sie Sport wollen und lieben, dass sie Sportler mit offenen Armen empfangen.

Von offizieller Seite geschieht schon einiges, zum Beispiel im Radsport. So gibt es ein Profi-Rad-Team „Illes Balears”, gerade holte man die Bahnrad-WM 2007 nach Mallorca. Nun sollten die normalen Menschen auf die Straße gehen. Nicht, um zu demonstrieren, sondern um den Marathon für die Läufer zum Fest werden zu lassen.

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