Jeder vierte Insulaner wird ein Ausländer sein

Jährlich kommen 10.000 Fremde hinzu

Die Balearen werden auch in Zukunft bevorzugtes Immigrationsziel sein. Wie das Spanische Statistikamt (INE) errechnete, wird bis zum Jahr 2010 jeder vierte Inselbewohner ein Ausländer sein. Spanienweit wird der Prozentsatz zwischen neun und zwölf Prozent liegen.

Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Balearen den höchsten Ausländeranteil Spaniens. Von den 917.000 registrierten Einwohnern kamen 10'88 Prozent aus anderen Ländern. Im Jahr 2001 waren es noch 8'18 Prozent. 60 Prozent der Zugereisten kommen aus Europa, der Rest mehrheitlich aus Ländern des südamerikanischen Kontinents.

Die Statistiker gehen davon aus, dass in den kommenden Jahren mit einem Ausländerzuwachs von jährlich 10.000 Personen zu rechnen sei. Bis Ende des Jahres 2010, so die Experten, werde mit ungefähr 1'1 Millionen Balearenbewohnern gerechnet. Auch werde sich die Herkunft der Zuwanderer verschieben. Man geht davon aus, dass dann 60 Prozent der Ausländer aus nichteuropäischen Ländern auf die Inseln gekommen sind.

Die Berechnungen gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung der Zuwanderung aus. Mögliche Änderungen der Einreise-, Visaund Aufenthaltsbeschränkungen wurden nicht berücksichtigt.

Die stärkste Ausländergruppe stellten im Jahr 2002 auf den Balearen die Deutschen. Rund 12.000 Bundesbürger sind offiziell auf den Inseln registriert. Platz zwei teilen sich die Briten mit den Marokkanern, von denen jeweils rund 7000 Personen gemeldet sind.

Spanienweit wird mit einer Zuwanderung von bis zu 400.000 Menschen jährlich gerechnet. Wie die Statistiker erklärten, kalkuliere man bis Ende 2010 mit fünf Millionen Ausländern.

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