Geprellte deutsche Anleger warten 20 Jahre auf Prozess
Das balearische Landgericht wird im Mai 2020 zum Schauplatz der anstehenden Gerichtsverhandlungen um ein geplatztes Immobilienprojekt mit geprellten deutschen Anlegern. | Pere Bota
Mallorca14.07.19 10:01
Vor mehr als 20 Jahren wollten sich ein Dutzend Deutsche im Rahmen eines Bauprojekts Immobilien in Santa Ponça im Südwesten von Mallorca zulegen. Doch aus dem Deal wurde nichts, die Anleger verloren insgesamt 1,5 Millionen Euro, manche von ihnen bis zu 270.000 Euro. Jetzt, nach über zwei Jahrzehnten, soll im Mai 2020 der Prozess gegen die Initiatoren des Bauprojekts eröffnet werden, berichtet die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Die Staatsanwaltschaft fordert bis zu sieben Jahren Haft für den vierköpfigen Vorstand der ehemaligen Baugesellschaft.
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2 Kommentare
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Seit wann arbeiten die denn so gründlich und brauchen 17 Jahre für eine Vorverhandlung -)). Ich vermute, da hat einer der Vorstände mal wieder sehr gute Kontakte gepflegt! Schön dass alle noch am Leben sind - mehr als eine Geldstrafe kommt da eh nicht bei raus, schade!
Mit traditioneller Gelassenheit: mañana