Jan Ullrich ist zurück auf Mallorca

| Palma de Mallorca |
Jan Ullrich nach seiner Festnahme auf Mallorca.

Jan Ullrich nach seiner Festnahme auf Mallorca.

Foto: G.P. / Ultima Hora

Ex-Radsportstar Jan Ullrich hat den Alkohol- und Drogenentzug vorläufig abgeschlossen und ist laut Medienberichten am Sonntag in seine Wahlheimat Mallorca zurückgekehrt.

Nachdem in den letzten Wochen mehrfach in die leer stehende Ullrich-Villa in Establiments eingebrochen worden ist, will der 44-Jährige das Haus nun mit neuen Schlössern und Überwachungstechnik ausrüsten.

Anschließend wolle Ullrich mit seiner Freundin Elizabeth Napoles in deren Heimat Kuba reisen, um ihre Familie kennenzulernen, heißt es. Von dort aus geht es dann angeblich in die USA, wo ihm sein früherer Tour-de-France-Rivale Lance Armstrong eine Klinik empfohlen haben soll, "um die letzten Giftstoffe aus dem Körper zu holen".

In einem RTL-Interview hat Jan Ullrich vergangene Woche bestritten, ein ernsthaftes Drogenproblem zu haben. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags an einer Prostituierten gegen den Ex-Leistungssportler, der nach dem Vorfall vor vier Wochen offenbar mit Kokain und Whisky vollgepumpt festgenommen worden war, dann jedoch ohne Auflagen wieder auf freien Fuß kam. Dieser bezeichnete das mutmaßliche Opfer auf RTL-Nachfrage nun jedoch indirekt als "Schauspielerin".

Kurz vor der Eskalation in einem Frankfurter Hotel war Ullrich auch auf Mallorca wegen eines Zwischenfalls auf dem Grundstück von Schauspieler Til Schweiger verhaftet worden. Sein Nachbar beschuldigt ihn des Hausfriedensbruchs. Man darf gespannt sein, wie es mit "Ulle" weitergeht...

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JayDee / Vor 1 Monat

Diese Gier nach Stories. Das die Presse den nicht einfach mal zufrieden lassen kann. Es gibt Abermillionen Drogen- und Alkoholkonsumenten. Der ist auch nur einer mehr...

Silke / Vor 1 Monat

@Juni o3: Das mag vielleicht stimmen. Allerdings glaube ich nicht, dass diese leistungssteigernden Mittel ohne Wissen von Jan Ullrich verabreicht worden sind. Mag auch sein, dass er sich über die Spätfolgen keine Gedanken gemacht hat, aber das sind alles nur Spekulationen. Letztendlich hat er wahrscheinlich die Mittel genommen und jeder ist auch letztendlich selbst für sein Leben und seine Entscheidungen verantwortlich, sodass er heute (was wir überhaupt nicht wissen) mit eventuellen Spätfolgen von diesen Mitteln leben muss. Alkohol jedoch gehört bestimmt nicht zu einem leistungssteigernden Mittel, sodass er ja wenigstens davon die Finger lassen kann. Dazu ist er ja wohl zwischenzeitlich alt genug...

Junki o3 / Vor 1 Monat

Es ist mir eine Beruhigung , dass die MM-Redaktion jene Beiträge hier herausnimmt , die nach blutiger Rache an Jan Ullrich schreien . Ich sehe in ihm ein Opfer der chemisch erzwungenen Leistungssteigerungen , mit denen sich das DDR-Regime unbedingt schmücken musste .

Thomas Berthold / Vor 1 Monat

@ Gecko. Der Entzug geht schnell. Allerdings nur der Körperliche. Der Psychische Entzug wird aber das ganze Leben lang dauern bis zum Tod. Man wird immer Alkoholiker bleiben , zwar in einer trockenphase aber trotzdem. Genauso wird man immer Junkie bleiben, aber in einer Cleanphase soweit man es schafft abstinent zu bleiben und genau darin liegt das Problem. Es schaffen leider nur die wenigsten. Die Gefahr rückfällig zu werden lauert überall. Es ist ein Kampf gegen die Drogen bis zum Lebensende.

Heinz / Vor 1 Monat

"Junkie" , sinnentstellende Spinnerei - Kommentar eines Junkies

Junki o3 / Vor 1 Monat

Bitte beachtet , dass Jan Ullrich seit früher Jugend unter "sportmedizinischer Betreuung" in der DDR gestanden hat ! Da hat er sicher manche Pille bekommen , deren Spätfolgen völlig unbekannt sind . Wenn die breitgetretenen Entgleisungen aber nun Spätfolgen der damaligen , leistungssteigernden Behandlungen wären - muss man dann in Jahn Ullrich den Täter sehen , oder eher das Opfer ?

Marco / Vor 1 Monat

....und weiter geht die Sauferei und der Drogenkonsum.

Gecko / Vor 1 Monat

Alkoholentzug in zwei Wochen?? Geht das so schnell??