Tomaten gegen Palmas Alkalden

Patronatsfest Sant Sebastiá zog weniger Besucher an

PALMA. FIESTAS POPULARES. PALMA VIVIO UNA REVETLA DE SANT SEBASTIA 2012 MENOS MULTITUDINARIA

An vielen Feuerstellen wurde eifrig gegrillt.

Foto: Fpto: J. Morey
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Mit weniger Besuchern aber bei dennoch ausgelassener Stimmung haben die Bürger in Palma das Patronatsfest ihrer Stadt gefeiert. Auf vielen Plätzen der Innenstadt fanden Konzerte statt, an öffentlichen Feuerstellen wurde eifrig gegrillt. Überall erklang Musik, Bars und Cafés hatten bis weit nach Mitternacht geöffnet.

Überschattet wurde der Festauftakt von einem Protest gegen Bürgermeister Mateu Isern, als er auf der Plaça Major den aufgeschichteten Holzstapel entzündete. Rund 80 Personen, die sich in der Zuschauermenge befanden, entrollten Plakate. Auch flogen einige Tomaten in die Richtung des Alkalden, der von zahlreichen Polizeikräften umgeben war.

"Isern, zur Hölle" oder "Auf Mallorca, Katalanisch!" riefen die Demonstranten, um gegen die Sprach- und Sparpolitik des konservativen Bürgermeisters und seiner Regierungspartei zu protestieren.

Isern begegnete den Angriffen einem Bericht der spanischen Tageszeitung "Ultima Hora" zufolge mit einem Lächeln. Jetzt sei nicht der Moment für Kundgebungen, sehr wohl aber, um eine Fiesta zu feiern, sagte Isern.

Abgesehen von diesem Vorfall verlief die "Revetla", der Vorabend des Sant-Sebastiá-Festes, friedlich und harmonisch. Die  kleinere Besuchermenge im Vergleich zum Vorjahr wurde darauf zurückgeführt, dass das Fest 2011 im Wahljahr stattfand, und viele Politiker und ihre Parteimitglieder sich in der Öffentlichkeit zeigen wollten.

Hinzu kam, dass der Festabend auf einen Donnerstag fiel, und so mancher Palmesaner das verlängerte Wochenende zu einem Kurztrip mit anderem Zile nutzte. Möglicherweise hat auch die Wirtschaftskrise dem einen oder anderen die Lust zum Feiern genommen.

Die Verein zur Altstadtbewahrung ARCA kritisierte die Festorganisation auf der Plaça de la Llotga bei der alten Seehandelsbörse. Sowohl die Bühne für die Musikgruppen als auch das Grillfeuer seien zu nah an dem gotischem Gebäude installiert gewesen. Die Sandstein-Fassade des denkmalgeschützten Wahrzeichens der Stadt war erst vor kurzem gereinigt worden.

Kommentar

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Nutzer / Vor über 5 Jahren

Warum aktzeptieren diese Menschen nicht die Gleichberechtigung beider Sprachen? Es wäre ja zu schön, wenn die Menschen friedlich nebeneinander Leben würden. Da schüren wir lieber die Gewalt gegeneinander.

aviator / Vor über 5 Jahren

..............da sieht man welch geistes kind die unverbesserlichen und rückständig denkenden personen sind. es gibt nicht eine sondern zwei GLEICHBERECHTIGTE sprachen auf mallorca, nicht nur katalan, wobei man mit dieser sprache nur in einem kleinen teil von spanien sich verständigen kann.