Licht am Ende des Tunnels

Mallorca |
Die Schlange der Jobsuchenden auf Mallorca wird kürzer.

Die Schlange der Jobsuchenden auf Mallorca wird kürzer. Foto: UH

Auf Mallorca und den Nachbarinseln mehren sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Belebung. Untypisch für den Winter ist die Zahl der Arbeitslosen von 83.066 im Januar auf 80.295 im Februar gesunken. Das geht aus der monatlichen Veröffentlichung des regionalen Arbeitsamts SOIB hervor. Diese Statistik berücksichtigt nur absolute Zahlen und nennt keine Arbeitslosenquote. Sie wird nur vom Nationalen Statistikinstitut INE zum Quartalsende ermittelt und betrug Ende 2014 auf den Balearen 18,88 Prozent. Im ersten Quartal 2013 hatte die Arbeitslosenquote in der Region mit 28,55 Prozent ihren bisherigen Höchststand erreicht.

Für die nächsten Monate gehen Arbeitsmarktexperten nur noch von einer Quote von elf bis 18 Prozent aus. Am niedrigsten ist sie saisonbedingt normalerweise im Sommerquartal von Juli bis September. Die Balearen liegen damit besser als der spanienweite Durchschnitt von derzeit 23,7 Prozent.

Die Lage spiegelt sich auch in anderen Daten wider: So gab es 20 Prozent mehr Steuereinnahmen in der Region sowie eine steigende Nachfrage nach Luxusprodukten wie Wein.

Teil der Wahrheit ist aber auch, dass neben den offiziell 80.000 Arbeitslosen der Balearen weitere 50.000 Menschen arbeitssuchend gemeldet sind, da sie nur Teilzeitverträge haben. Am schwersten tun sich Frauen ab 45. (mic)

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