Mit Kamera statt mit Harpune

13 Apnoe-Taucher machten jetzt in der Cala Sant Vicenç Jagd auf Meeresgetier

Bei dem Wettbewerb waren die Taucher ohne Druckluftflaschen unterwegs.

Bei dem Wettbewerb waren die Taucher ohne Druckluftflaschen unterwegs. Foto: Mar Balear

Bei dem Wettbewerb waren die Taucher ohne Druckluftflaschen unterwegs.Der gelbe Spitzkopf-Schleimfisch bevorzugt Brandungs- und Schattenbereiche an Felsküsten.Zum Schlafen gräbt sich der Meerpfau durch schnelle Schwanzflossenschläge in den Sand ein.Die Anemonengrundel lebt im flachen Wasser und ernährt sich von kleinen Krebs- und Weichtieren.Aufgrund der Tentakel im Augenbereich wird diese Art Geweihschleimfisch genannt. Das Tier ist nachtaktiv.

Klingt zunächst einmal ziemlich angenehm und auch nicht allzu schwer: Ein wenig im Meer herumplanschen und dabei ein paar vorbeischwimmende Fische knipsen. Wer sich allerdings schon einmal an der Unterwasserfotografie versucht hat, wird bestätigen können, dass es gar nicht einfach ist, in der ungewohnten Umgebung den richtigen Knopf zur richtigen Zeit zu drücken oder das Unterwassergetier zum Stillhalten zu bewegen.

Wenn man obendrein noch im empfindlich kalten Meer unterwegs ist (aktuell 14 Grad) und das auch noch ohne Druckluftflasche auf dem Rücken, dann ist das Ergebnis umso erstaunlicher, das auf den nebenstehenden Fotos zu betrachten ist.

Der balearische Verband für Unterwasser-Aktivitäten hatte in Kooperation mit dem Tauchzentrum Mar Balear den ersten Fotografier-Wettbewerb im Apnoe-Tauchen auf Mallorca veranstaltet. 13 Fotografen haben daran teilgenommen und insgesamt 1916 Fotos geschossen.

Gewonnen hat Óscar Sague Pla mit 34 Fotos und 570 Punkten. José Luis Gómez Cardos wurde für das beste Foto ausgezeichnet.

Ursprünglich hatte der Wettbewerb vor der Küste von Calvià stattfinden sollen. Da dort das Wasser trüb war, wurde er jedoch kurzfristig in die Cala Sant Vicenç (Pollença) verlegt.

(aus MM 9/2014)

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