Wanderer restaurieren Berghaus am L'Ofre

Herberge bei Sóller wird das erste "Refugio" im Hochgebirge sein

Freiwillige Helfer beim Wiederaufbau der alten Wanderhütte.

Verschiedene Wandergruppen haben sich schon an der Restaurierung des Refugios beteiligt.

Foto: Foto: Ultima Hora

Es ist das erste Projekt dieser Art auf Mallorca, angestoßen vom Leiter der balearischen Wandervereinigung, Xisco Colom: Der hatte dazu aufgerufen, ein verfallenes Steinhaus in den Bergen oberhalb von Sóller zu restaurieren. Die alte Herberge "Xim Quesada" liegt auf rund 1000 Metern Höhe auf dem "Puig de l'Ofre".

Seit Wochen beteiligen sich verschiedene Wandergruppen an dem Projekt und schleppen nach und nach Baumaterial und Werkzeuge zu der 25 Quadratmeter großen Unterkunft. Wie "fleißige Ameisen", so die spanische MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora", verarbeiten die Helfer seitdem Zement, Holz und Isoliermaterial, um die Hütte wieder wetterfest zu machen. Alle Kosten wurden bisher von den Freiwilligen und verschiedenen Wanderklubs getragen. Eine Ziegelei in Vilafranca stiftete unter anderem 600 Dachziegel.

Das Dach ist bereits gedeckt. Sobald die Renovierung komplett abgeschlossen ist, wird die Steinhütte das erste "Refugio" (Unterstand) der Insel im Hochgebirge sein. Laut "Federació Balear de Muntanyisme i Escalada" ist geplant, die Herberge ganzjährig als Unterschlupf für Wanderer geöffnet zu lassen.

Man hoffe, dass die Nutzer – Wanderer und Liebhanber der mallorquinischen Natur – auch in Zukunft für den Erhalt des Refugios "Xim Quesada" sorgen. Alle Helfer seien willkommen, Arbeit gebe es laut Xisco Colom auch künftig genug: Unter anderem müsse der alte Weg zur Hütte ausgebaut werden.

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