TOURISMUS
EU-Tourismusgipfel auf Mallorca: Balearische Spitzenpolitiker fordern mehr Geld aus Brüssel
Angesichts Millionen Urlauber, die sich jedes Jahr für die Inseln entscheiden, seien kostspielige Anstrengungen in Hinsicht auf Nachhaltigkeit erforderlich, sagten die Landeschefin und der Bürgermeister von Palma.
Beim EU-Tourismusgipfel mit von der Partie: die balearische Regierungschefin Marga Prohens. | Jaume Morey
Balearische Spitzenpolitiker haben den EU-Tourismusgipfel genutzt, um am Montag Forderungen in Richtung Brüssel zu stellen. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung im Kongresspalast in Palma sprach Ministerpräsidentin Marga Prohens (Volkspartei PP) insbesondere das Problem der illegalen Ferienvermietung über Online-Plattformen wie Airbnb an. Um diesem Angebot Einhalt zu gebeten, sei ein verbindlicher "rechtlicher Rahmen auf europäischer Ebene" notwendig, sagte Prohens vor den Vertretern der 27 Mitgliedsländer. Sie sprach sich für eine gemeinsame Regelung aus, die den jeweiligen Staaten das für die Bekämpfung des illegalen Angebots nötige Werkzeug in die Hände gebe.
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