Auf den Balearen hat Correos insgesamt rund 800 Briefkästen verteilt. Post einwerfen kann man aber nur in die gelben Exemplare. „Die grünen Kästen sind für die Briefträger da. Dort lagern sie ihre Sendungen zwischen, damit sie auf ihrer Route nicht ständig die gesamte Last schleppen müssen”, erklärt Fernández Martínez. Einen Einwurfschlitz haben sie sowieso nicht, daher besteht auch keine Gefahr, die eigenen Briefe von dort irrtümlich ins Nirwana zu schicken. Natürlich können Kunden auch eins der 52 Postämter auf den Balearen aufsuchen, elf davon befinden sich alleine in Palma.
Täglich werden auf den Balearen rund 250.000 Postsendungen verteilt, von Briefen, Postkarten, Paketen bis hin zu Telegrammen oder Faxen. Der Anteil der Pakete ist aufgrund des stark gewachsenen Online-Shoppings 2018 auf ein Rekordhoch geklettert. 2,88 Millionen Stück wurden ausgeliefert, fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr.
„Wie sich die Zahl der Postkarten genau entwickelt hat, wissen wir leider nicht, da sie bei der Zählung den Briefen zugeordnet werden”, sagt Fernández Martínez.
Angesichts der hohen Touristenzahlen eine erstaunlich geringe. Whats App lässt offenbar grüßen. Spanienweit bleiben 78,3 Prozent aller Postsendungen innerhalb der Landesgrenzen, 20,1 Prozent kommen aus dem Ausland ins Land – die meisten davon aus China, Japan, Europa und den USA. Und lediglich 1,54 Prozent werden von Spanien ins (europäische oder asiatische) Ausland verschickt.
Nein. Am meisten zu tun gibt es in den letzten drei Monaten des Jahres.
Urlauber können ihre Post oftmals direkt in den Briefkästen von Hotels, Ferienapartments, Souvenirläden oder Supermärkten frankieren und abschicken. Dabei arbeitet Correos mit dem Dienstleister Komunica Pordo de Servicios zusammen. „Hotels bieten auch selbst designte Briefmarken an, teilweise mit einem QR-Code, der auf die eigene Webseite führt”, ergänzt Fernández Martínez.
Urlauber sollten darauf achten, ihre Post korrekt frankiert (ein Brief oder eine Postkarte von Mallorca nach Deutschland kostet 1,40 Euro) in die gelben Correos-Briefkästen zu werfen oder eben in die entsprechenden Boxen der Hotels. Correos ist nicht verpflichtet, Post von Kunden privater Konkurrenzunternehmen wie etwa „Post by me” zu befördern. Und wenn dies (glücklicherweise) doch geschieht, kann es sehr lange dauern, wie MM-Leser Hans und Inge Ramberg aus Dülmen berichteten. Ihre Postkarte aus Santa Ponça fand nach geschlagenen zwei Monaten ihren Weg nach Deutschland.
Überblick über die Postgebühren:
https://www.correos. es/ss/Satellite/site/pagina-1363186675034/info
3 Kommentare
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Zeitungen + DIN A4 Post wird verspätet oder überhauptnicht zugestellt.
Habe im August 2 Postkarten von der Playa de Palma nach Deutschland geschickt. Sind bis heute noch nicht angekommen. Und das ist nicht das erste Mal!
Bloss die echten Briefmarken kaufen, der richtigen Post!!!! Haben testweise mal diese Pseudobriefmarken gekauft und in diese Pseudobriefkästen in den betreffenden Läden geschmissen. 10 Postkarten mit unterschiedlichen Adrssen von Freunden in Deutschland....Im September eingeschmissen...nicht eine ist angekommen. Versendet nur mit der richtigen Post !!!...Alles andere ist Betrug und Schade um das Geld ! Lasst euch vo Postkartenkauf erst die Briefmarken zeigen. Ist da kein Wertzeichen drauf und nur ein Bildchen, ist das schon ein Indiz für solche Mistfirmen