Gerettete Passagiere der "Sorrento" in Palma eingetroffen
Rotkreuz-Helfer empfangen die Passagier, darunter ein Kleinkind, in Palma. | Foto: ultimahora.es
Port de Palma, Mallorca28.04.15 21:00
143 Passagiere und Besatzungsmitglieder der evakuierten Unglücksfähre "Sorrento", die von dem Baleària-Fährschiff "Puglia" auf hoher See aufgenommen worden waren, sind am Dienstagabend in Palma eingetroffen. Dort wurden sie empfangen von Helfern des Roten Kreuzes und Mitarbeitern des psychologischen Dienstes. Die Puglia hatte den Hafen von Palma um 20.15 Uhr erreicht.
Mehr Nachrichten
- Wohnung auf Mallorca einfach besetzt: Die Leidensgeschichte eines 84-jährigen Eigentümers
- Mallorca hebt ab: Osteransturm auf die Insel
- Umgebung abgesperrt: Havarierte Segelyacht an Traum-Cala auf Mallorca gespült
- Schock für Urlauber: See vor der Kathedrale plötzlich blutrot gefärbt
- Neue Benimm-App: Mallorca-Urlauber müssen ab 1. Juli bei Einreise QR-Code vorlegen
2 Kommentare
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassenund eingeloggt sein.
...ja, ja mit genügend Abstand lässt sich immer gut meckern. wir bei uns in Deutschland haben natürlich alles im Griff.
Auf "Marinetraffic" kann man den Kurs der Rettungsschiffe beobachten und muss feststellen, das nur ein kleines Rettungsboot (SALVAMAR ACRUX) von Portals Nous und der Schlepper (MARTA MATA) aus Palma de Mallorca zur Hilfe gekommen sind. Zwei weitere Rettungsschiffe sind vom Festland (Valencia und Cartagena) zur Hilfe geeilt und konnten nur sehr verspätet am havarierten Schiff eintreffen. Seenotrettung sollte anders aussehen. Vorbild für so etwas sollte die DGZRS und entsprechend ausgerüstetete Behördenschiffe wie in der Norddeutschen Bucht sein. Man mag sich nicht vorstellen, was einmal passieren würde, wenn ein Brand auf einem der großen Kreuzfahrtschiffe in den balearischen Gewässern ausbrechen würde. Die Balearen und auch Spanien leben gut von den vielen Touristen auf See. Da sollten auch entsprechende finanzielle Mittel für eine vernünftige Seenotrettung zur Verfügung stehen