Ein Palast für das Volk

Die Diskussion um den Sommersitz der Königsfamilie auf Mallorca geht weiter

Der Marivent-Palast in Calamajor: Kritiker fordern, daraus ein öffentlich genutztes Gebäude zu machen.

Der Marivent-Palast in Calamajor: Kritiker fordern, daraus ein öffentlich genutztes Gebäude zu machen.

Foto: ARCHIVO

Die Diskussion um Kosten und Nutzen des königlichen Feriendomizils auf Mallorca geht weiter: Linkspolitiker fordern jetzt, den Marivent-Palast den Bürgern zugänglich zu machen. 

Nachdem die links-grüne Oppositionspartei auf den Balearen erstmals öffentlich den PR-Effekt des kostspieligen Sommeraufenthaltes der Royals auf der Insel angezweifelt hatte, will nun die Vereinigte Linke (Izquierda Unida /IU) eine Gesetzesinitiative zur "Wiederherstellung der öffentlichen Nutzung des Marivent-Palastes" vorschlagen.  

Der Vorstoß ist die Antwort der Opposition auf die Haltung von José Ramón Bauzá: Der balearische Ministerpräsident hatte bekräftigt, den Etatposten für den Unterhalt des Marivent-Palastes keinesfalls kürzen zu wollen und sich auch weiterhin für regelmäßige Mallorca-Besuche der Königsfamilie einzusetzen.

Die jährlichen Ausgaben zum Unterhalt des königlichen Feriendomizils in Calamajor werden mit rund 1,7 Millionen Euro beziffert. IU-Sprecher Manel Carmona wies zudem darauf hin, dass der Palast 1961 urspünglich von der Ehefrau des Malers Juan de Saridakis der Stadt Palma übergeben worden war mit der Auflage, darin ein öffentlich zugängliches Museum zu errichten. Carmona fordert, dass diese Auflage nun erfüllt werde. 

 

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