Konservative streiten über Sprachpolitik
PP-Bürgermeister wollen Abwertung des Catalán nicht hinnehmen
Manacors Bürgermeister Antoni Pastor (l.) geht auf Konfrontationskurs zum balearischen Ministerpräsidenten José Ramón Bauzá (beide PP). | Foto: T. Ayuga
13.01.12 00:00
Die konservative Partei (PP) auf den Balearen steht vor einer Zerreißprobe. Mehrere PP-Bürgermeister lehnen sich gegen die geplante Abwertung des Catalán auf. Nun drohen ihnen parteiinterne Disziplinarverfahren.
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2 Kommentare
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Die haben doch wirklich nichts besseres zu tun?
Ich besitze eine Zweitwohnung in Cala Pi und bemühe mich seit Jahren - und das sehr ernsthaft -Castellano zu lernen. Im Umfang (noch) sehr begrenzte Gespräche mit Einheimischen machen mir Mut. Aber wenn ich dann wieder öffentliche Aushänge der Gemeindeverwaltungen, Strassennamen u.a. fast nicht verstehe, packt mich "die schiere Wut". Wie kann eine Insel, die ohne Tourismus verarmen würde, mit solcher Ignoranz auf der Beherrschung und der Dominanz des Catalan bestehen? Und das im Zeichen zunehmender Globalisierung? Naürlich bleibt es jedem unbenommen, in seinem Verein oder seiner Familie die Sprache seiner Wahl zu sprechen. Aber die Verständigung mit Festlandspaniern und geldbringenden Gästen nachgerade fanatisch zu erschweren, halte ich für unverantwortlich.