Mit Rüschen und Bauchbinden

Die Andalusier-Fiesta „Feria de Abril” beginnt am Freitag, 28. April

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, 28. April – Das Original findet jedes Jahr in Sevilla statt, doch auch die „Feria de Abril” auf Mallorca, die in diesem Jahr von Freitag, 28. April, bis Sonntag, 8. Mai, dauert, ist ein Ereignis. Was als Aktion der „Casa de Andalucía” auf Mallorca begann, hat sich längst zu einem Highlight im Festtagskalender der Insel entwickelt.

Seit 22 Jahren organisiert der Verein der auf Mallorca lebenden Andalusier zusammen mit der Stadt Palma das Volksfest, zu dem in diesem Jahr rund 500.000 Teilnehmer erwartet werden. Standort für die insgesamt 22 „Casetas” ist wieder das Gelände „Son Rossinyol” an der Straße nach Sóller, nahe der Trabrennbahn „Son Pardó”.

Neu in diesem Jahr ist eine strengere Regelung für die Dauer der Beschallung: Bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Schließung muss an den Ständen die Musik ausgeschaltet werden.

Auch für die Lautstärke insgesamt gibt es strengere Auflagen, wie Bürgermeisterin Aina Calvo bei der offiziellen Ankündigung der Feria bekannt gab: Alle Teilnehmer müssten dafür Sorge tragen, dass geringere Dezibelzahlen als in den Jahren zuvor eingehalten würden. Laut Veranstaltern werde die Lärmgrenze voraussichtlich bei 95 Dezibel liegen.

Startschuss für das Spektakel ist der 28. April um 21 Uhr. Dann werden an den Ständen mit typisch andalusischen Spezialitäten, Flamenco und Sevillanas die Lichter eingeschaltet.

Viele der Protagonisten stellen ihre typisch andalusischen Trachten zur Schau: Rüschenkleider oder schwarzer Anzug mit Bauchbinde und breitem Hut bestimmen das Bild während der Festtage, ebenso wie Pferdedressur-Darbietungen und Tanzshows. Natürlich kann man auch selbst Sevillanas tanzen.

Auch kulinarisch kommen Besucher auf ihre Kosten: Als Tapasspezialitäten gelten Pescaditos (frittierte Sardellen), Calamares (Tintenfischringe), Gambas (Garnelen) und Chocos (frittierte Tintenfischstücke). Angeboten werden außerdem traditionell Serranoschinken und Käse. Fehlen darf dabei nicht der Rebujito – ein typisch andalusisches Getränk, das aus Zitronenbrause, andalusischem Sherry („Manzanilla”), Minze und Eis gemixt wird. Ansonsten trinkt man einfach Manzanilla pur.

Rund die Hälfte der Zelte stehen unter Regie von Bars und Diskotheken, die anderen werden von Verbänden, Firmen und offiziellen Institutionen unterhalten. Am Eröffnungsabend dauert die Feria bis 2.30 Uhr, an den übrigen Tagen sind die Festzelte ab 10 Uhr morgens geöffnet.

Die Schließungszeiten variieren: Am 29. und 30. April sowie am 6. und 7. Mai ist um 5 Uhr morgens Schluss, an den übrigen Tagen um 2.30 Uhr, am letzten Tag, dem 8. Mai, endet die Feria um 2.30 Uhr.

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