Fischers Fritz

Mallorcas Seemänner fangen mehr, verkaufen weniger

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Mallorcas Berufsfischer haben im vergangenen Jahr 3477 Tonnen Meeresgetier aus den balearischen Gewässern gezogen. Das waren nahzeu fünf Prozent mehr Fisch und Krustentiere als 2009. Die Verkaufserlöse betrugen 20'5 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 1'4 Prozent.

Den Rückgang beim Umsatz begründete der Generalsekretär der Verbandes des balearischen Fischerzünfte, Antoni Garau, mit der Wirtschaftskrise. Viele Konsumenten hatten sich nach seinen Der Anteil der Balearen-Fische im Handel betrage 16 bis 17 Prozent.

Ein Problem, das die Zünfte beschäftigt, ist der gestiegene Preis für Diesel. Kostete er die Fischer im März 2009 noch 42 Cent und ein Jahr später 55 Cent, so liege der Preis derzeit bei 70 Cent. Dieser Wert sei nicht mehr weit entfernt von dem Rekordpreis im Sommer 2008, als Schiffsdiesel 80 Cent kostete.

Der Höhenflug beim Treibstoff belastete vor allem die Schleppnetzfischerei, die an einem Arbeitstag bis zu 750 Liter Diesel benötige. Auf den Balearen seien 51 dieser Schiffe ("barques de bou") registriert.

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