Christian Wulff liebt die Gassen von Palmas Altstadt

Mallorca als Insel der Superreichen und die Massen am Ballermann – beide Bilder werden „der Insel nicht gerecht”, meint der mögliche nächste Bundespräsident

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Sollte der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff am 30. Juni zum neuen Bundespräsidenten gewählt werden, dann ist klar: Urlaub wie er ihn bisher kennt, wird der Politiker wohl in den nächsten fünf oder zehn Jahren nicht mehr erleben. Auch seine Mallorca-Besuche werden sicher nicht mehr so diskret verlaufen wie bisher.

Der Mann aus Osnabrück, der am 19. Juni seinen 51. Geburtstag feiert, kennt die Insel recht gut. Man konnte ihn in den vergangenen Jahren mehrmals hier antreffen, unter anderem im noblen Mardavall-Hotel in Costa d'en Blanes und im Robinson-Club Cala Serena.

Im Rahmen einer Fragebogen-Aktion, mit der MM die Insel-Verbundenheit deutscher Politiker erkundet hat, verriet Wulff vor einiger Zeit seine Mallorca-Highlights: „Die unberührte Altstadt von Palma, mit ihren engen Gassen, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und die bäuerlich geprägte Inselmitte mit ihren schönen Natursteinhäusern und den Dörfern.” Zu den Lieblingsbeschäftigungen während eines Mallorca-Aufenthalts zählt Wulff „Entspannen, lesen und schwimmen”, aber auch das „Strandwandern”. Er isst gerne „Conejo con cebolla” (Kaninchen mit Zwiebeln) und schätzt Mallorca als „Insel der Vielfalt”. „Die Insel ist für alle da und bietet für fast jeden Anspruch und jede Neigung ein ausgezeichnetes Urlaubsvergnügen. Durch die Berichterstattung in den Medien haben sich gleich zwei Bilder eingeprägt. Mallorca als Insel der Superreichen in ihren Promi-Villen und auf der anderen Seite die Massen am Ballermann 6. Beides wird der Insel nicht gerecht”, so Wulff.

Vielleicht kehrt er ja eines Tages in offizieller Mission nach Mallorca zurück. Immerhin hat auch Johannes Rau die Insel 2002 als amtierender Bundespräsident besucht.

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