August zeigte sich touristisch gar nicht „golden”
Gerade der traditionell „heißeste” Monat der Urlaubssaison brachte auf Mallorca einen deutlichen Schwund an Urlaubern, Hotelauslastung und Flugbewegungen
Seinen August machen, „hacer su agosto” – das ist ein spanisches Sprichwort, das soviel bedeutet wie: „es herrscht Hochbetrieb”, „die Geschäfte laufen gut”, „es wird ordentlich Geld gescheffelt”. Für Mallorcas Tourismusbranche kann davon nicht die Rede sein. Der August, der traditionell der geschäftsintensivste Monat der touristischen Hochsaison ist, trug der Insel erstmals seit vielen Jahren Minuszahlen ein. Die Hotelauslastung lag im achten Monat inselweit im Schnitt bei 88'3 Prozent, 6'7 Punkte unter der des Vorjahres von 95 Prozent. Und dies ungeachtet einer Fülle von Schnäppchenangeboten und Preisnachlässen, teilte der Hotelverband mit. Der Grund für den Urlaubermangel wird in der Wirtschaftskrise gesehen. Gleichzeitig räumte die Branche ein, dass die ETA-Anschläge auf Mallorca sowie die Meldungen über die Schweinegrippe sehr wohl einen negativen Effekt auf die Besucherzahlen hatten.
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