Real Mallorca: Noch ist es ohne ein Wunder zu schaffen

... aber Real Mallorca steht wieder vor entscheidenden Wochen. Ein ärgerlicher Elfmeter vermasselte den erhofften Heimsieg über Deportivo La Coruña. Mit nur 18 Punkten behalten die Inselkicker die rote Laterne in der Primera División. Am Sonntag, 15. Februar, geht es zu Numancia. Das Spiel des 18. gegen den 20. ist Abstiegskampf pur

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Der Trainer des nächsten Gegners ist ein alter Bekannter für Funktionäre und Fans von Real Mallorca: Am Sonntag, 15. Februar, treten die Inselkicker um 17 Uhr beim CD Numancia in Soria (Autonome Region Kastilien und Leon) an. Auf der Bank der Gastgeber sitzt Sergio Kresic. Der Kroate hatte im Oktober 2001 den Deutschen Bernd Krauss als Trainer von Mallorca abgelöst - drei Spieltage vor Schluss wurde er dann selber gefeuert. Damals hatte fast niemand mehr damit gerechnet, dass die Inselkicker den Verbleib in der Primera División noch schaffen würden, das Wunder gelang aber in allerletzter Minute doch noch ...

Wunder gibt es immer wieder. Diese Geschichte mag als Beweis dafür genommen werden. Und vielleicht gibt sie den Fans von Real Mallorca ja etwas Hoffnung. Denn das Team, heute unter der Leitung von Gregorio Manzano, steuert im Moment wieder auf einen dramatischen Schlussspurt zu.

Wie wichtig für das Seelenheil der Mallorca-Kicker wäre doch am Sonntag ein Heimsieg gegen Deportivo La Coruña gewesen. Und Mallorca bot auch eine ansprechende Leistung. Bis zur Pause fielen keine Tore, dann jedoch gelang Aduriz in der 55. Minute das 1:0. Den weiteren Verlauf des Spiels prägte aus Sicht der Mallorca-Fans vor allem ein Mann: Ayza Gámez, der Schiedsrichter.

In der 75. Minute ahndete Gámez ein Foul von Mallorcas Nunes an Lassad mit Elfmeter. Eine mehr als umstrittene Entscheidung, denn Mallorcas Portugiese hatte den Ball gespielt. Das war Verdú natürlich egal, er versenkte den Ball zum 1:1-Ausgleich für Deportivo La Coruña.

Besonders ärgerlich aus Sicht der Mallorquiner: Mit einem Sieg, also zwei weiteren Punkten hätte man im Quartett der Abstiegskämpfer zu den drei besseren Teams gehört. Jetzt bleibt nur der Blick von ganz unten. Daher steht mit dem eingangs erwähnten Ausswärtsspiel bei Numancia gleich das nächste Endspiel an. Denn mit der Mannschaft aus Soria hat Trainer Kresic im Moment auch nicht mehr Glück als seinerzeit mit Mallorca. Numancia belegt ebenfalls einen Platz, der kommende Saison nur zum Spielen in der Liga Segunda A berechtigen würde. Ein Blick auf die Tabellensituation zeigt, dass eine Niederlage fatale Folgen für Real Mallorca haben könnte.

Experten erwarten, dass nach den nun kommenden sechs Spielen klar sein dürfte, wohin der Weg von Real Mallorca geht. Fünf der Gegner findet man derzeit in der unteren Tabellenhälfte, dann folgt die Partie gegen den aktuellen Tabellensechsten, Atlético Madrid.

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