Mallorcas Gasleitung wächst zusehends

Versorgung der Insel soll ab Juli nicht mehr per Schiff erfolgen

Manch einer mag sich in den vergangenen Tagen gefragt haben, was für ein merkwürdiges Objekt dort in der Bucht von Palma dümpelte. Es handelte sich dabei um die Rohrlegeplattform „Castoro Sei”, unerlässliches Hilfsmittel bei der Fertigstellung eines der großen Infrastrukturprojekte dieser Legislaturperiode. Die Gasleitung, die Mallorca ab Juli mit dem Festland verbinden soll, wächst zusehends. Jetzt haben Bauarbeiter die Arbeiten an der Strecke Mallorca-Ibiza beendet. Nun ist der „Castoro Sei” zwischen Ibiza und Dénia im Einsatz, um das letzte noch fehlende Stück Rohr zu verlegen.

Ab Juli soll die Gasversorgung Ibizas und Mallorcas nicht mehr wie bisher mit Schiffen gewährleistet sein, sondern durch die insgesamt 270 Kilometer lange Unterwasser-Rohrleitung. Das Projekt kostet laut Angaben des balearischen Energie- und Industrieministeriums 490 Millionen Euro. Ministerin Francisca Vives verschaffte sich nun bei einem Besuch auf dem „Castoro Sei” persönlich einen Überblick über den Stand der Dinge.

Bis die Gasleitung in Betrieb geht, muss noch geklärt werden, wer für die Weiterleitung des Gases nach Manacor und Alcúdia sorgt. Auch hier müssen noch Gasleitungen installiert werden. Die Ausschreibung soll nach Informationen des Energie- und Industrieministeriums noch im Frühjahr stattfinden.

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