Airlines: Flugs in den Winter

Der Flugplan für die kalte Jahreszeit sieht in Palma mehr Verbindungen und Frequenzen vor als vor einem Jahr. Air Berlin etwa bietet 13 Prozent mehr Flüge. Neu im Angebot: Basel, Saarbrücken, Kopenhagen, Mailand/Bergamo

VON ALEXANDER
SEPASGOSARIAN

MALLORCA: Zum Monatswechsel Oktober/November beginnt an Palmas Flughafen Son Sant Joan sowie bei vielen Airlines der Winterflugplan. Die Insel wird dann bis Ende März deutlich weniger angeflogen als im Sommer. Im Vergleich zum Vorjahreswinter stockt dabei so manche Fluggesellschaft wie etwa Air Berlin oder Germanwings die Zahl ihrer Direktverbindungen deutlich auf. Bei Air Berlin – mit einem Marktanteil von 36 Prozent (2006) ohnehin Nummer eins am Flughafen Palma – hängt das zum einen mit der Übernahme der Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU zusammen. Doch damit ist die Zunahme der wöchentlichen Verbindungen alleine nicht zu begründen. Die Berliner Airline baut zum Winter ihr Angebot aus und erweitert die Zahl ihrer Abflughäfen nach Mallorca erstmals um Basel und Saarbrücken.

Die rot-weißen Air-Berlin-Flieger werden im Winter 221-mal pro Woche in Palma landen. Das sind knapp 13 Prozent beziehungsweise 25 wöchentliche Verbindungen mehr als im vergangenen Winter mit 196 Flugverbindungen. Zum Vergleich: Die Fluggesellschaft LTU hatte im Vorjahres-Winter 14 Direktflüge Deutschland-Mallorca angeboten. Wie der neue Eigentümer Ende September angekündigt hatte, wurden die ehemaligen LTU-Flüge in Europa in den Flugplan der Air-Berlin-Gruppe integriert. Sprecherin Angelika Schwaff bezeichnete die Zunahme der Flugverbindungen nach Mallorca als „großen Sprung”. Die Maschinen starten dabei nicht nur von Deutschland aus. Neu sind im Vergleich zum vergangenen Winter die sieben Flüge pro Woche ab Kopenhagen. Selbiges gilt für den Airport Mailand/Bergamo in Italien. Von dem in Frankreich gelegenen Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg geht es dreimal pro Woche nach Mallorca. Bei Zürich und Amsterdam bleibt es bei sieben Flugverbindungen pro Woche.

Innerhalb Deutschlands weitet Air Berlin die Zahl der Frequenzen zum Teil deutlich aus. Aus Hamburg starten 21 statt 14 Maschinen pro Woche nach Mallorca. Von Hannover sind es künftig 14 statt neun Verbindungen. In Düsseldorf steigt die Zahl der Frequenzen von 17 auf 21. Zunahmen der Verbindungen zwischen einem und drei Flügen pro Woche gibt es zudem in Köln, Dresden, Leipzig, München, Paderborn und Stuttgart. Newcomer Saarbrücken geht mit sieben Wochenverbindungen an den Start. Keine Veränderung der Frequenzen zum vergangenen Winter sind aus Dortmund, Erfurt, Nürnberg, Rostock und Berlin-Tegel zu vermelden. Ein Rückgang der Frequenzen ist einzig in den beiden Frankfurts zu registrieren: Am Main sinkt die Zahl der wöchentlichen Verbindungen von elf auf zehn, an der Oder von zehn auf neun.

Deutschlands drittgrößte Airline nach Lufthansa und Air Berlin, Tuifly, bietet in diesem Winter im Schnitt 75 Flugverbindungen Deutschland-Mallorcan pro Woche. Gestartet wird von 14 Airports, darunter Regionalflughäfen wie Bremen, Karlsruhe, Memmingen, Münster-Osnabrück und Zweibrücken. Ein Vergleich zum Vorjahreswinter lässt sich nach Tuifly-Sprecher Onoura Ogbukagu nicht ziehen, da Tuifly, die Airline des TUI-Konzerns, in dieser Form noch nicht existierte.

Der deutsche Ferienflieger Condor fliegt Mallorca in diesem Winter 26-mal pro Woche an. Im Vorjahr waren es 44 Verbindungen. Als Grund für den Rückgang nennt Sprecherin Nina Kreke eine höhere Nachfrage nach Zielen in der Türkei und auf den Kanarischen Inseln.

Mehr Verbindungen als im Vorwinter bietet die Lufthansa-Tochter Germanwings. 2006/07 flog sie zweimal die Woche von Köln/Bonn nach Mallorca. In diesem Winter sind es je nach Monat neun bis 20 Flüge aus Köln, Stuttgart, Dortmund.

Weitere Direktverbindungen Deutschland-Mallorca bieten Lufthansa (Hamburg, Frankfurt), Ryanair (Weeze, Frankfurt-Hahn, Bremen) und Easyjet (Berlin-Schönefeld, Dortmund).

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