Volle Regale zum „Rebajas”-Start

Am 9. Juli beginnt auf Mallorca offiziell der Sommerschlussverkauf

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Der Startschuss ist offiziell noch nicht gefallen, doch es gibt schon erste Anzeichen für den bevorstehenden Sommerschlussverkauf auf Mallorca. Mit dem 9. Juli beginnt die „amtliche” Zeit für Schnäppchenjäger zwar auf den Balearen eine Woche später als auf dem spanischen Festland, doch in einigen Geschäften der Innenstadt Palmas hängt schon reduzierte Ware. Noch fehlen die „Rebajas–Schilder”, doch der Einzelhandel rüstet sich mit ersten Sonderangeboten.

Das Kaufhaus El Corte Inglés verschickte bereits am 2. Juli den Schlussverkaufs–Newsletter an alle Online–Kunden, die jetzt wissen: Besonders günstig werden Haushaltswaren und Kleidung angeboten, hier gibt es 40 bis 50 Prozent Preisnachlass. Ebenso Kindersachen und elektronische Haushaltsgeräte, auch hier kann man bis zu 40 Prozent sparen. Elektro– oder Informatik–Artikel bekommt man rund 25 Prozent günstiger, am wenigsten lassen die Händler mit rund zehn Prozent bei Parfümeriewaren nach. Im Schnitt, so gab der Händlerverband Afedeco bekannt, würden die Preisnachlässe bei 30 Prozent liegen.

Einzelne Modegeschäfte verschickten vorab Einladungen an Stammkunden, damit die sich vor dem ersten Ansturm die aktuelle Sommerware bis zu 40 Prozent billiger sichern können.

Wer dieses Privileg nicht hat, wird auch ab Montag, 9. Juli, noch genügend Auswahl haben. Insgesamt müssen laut Vorschrift des Einzelhandelsverbandes PIMECO die ersehnten „Rebajas” mindestens zwei Wochen, maximal zwei Monate angeboten werden. Doch Profis wissen: Wer sich schon in der ersten Woche in die Einkaufsschlacht begibt, wird mit den besten Schnäppchen belohnt.

Anders als in Deutschland wird bei kleineren Geschäften oft die gesamte Ware zu reduzierten Preisen angeboten, um Platz für die Herbst– und Winterkollektionen zu schaffen. Reduzierte Ware muss zudem deutlich als solche gekennzeichnet sein.

Die Händler erwarten ein ähnlich gutes Geschäft wie im Vorjahr, nachdem der April aufgrund des kühlen Wetters den schlechtesten Umsatz seit Jahren bereitet hatte. Mai und Juni seien laut Afedeco–Vorsitzendem Pere Pau Mesquida gut gelaufen. Besonders bei Kleidung und Unterhaltungselektronik werden im Schlussverkauf gute Geschäfte erwartet. Die Touristen, die zurzeit wegen des schlechten Wetters in Nordeuropa die Insel überschwemmen, zeigten sich jedoch auffällig sparsam, meint Mesquida. Dabei sollen die „Rebajas” durch den schlechten Frühlings–Verkauf in diesem Jahr besonders ergiebig werden. Noch nie lagen so viele reduzierte Sommersachen in den Regalen wie dieses Mal, sagte Mesquida.

Daneben werden aufgrund der Nachfrage vom letzten Jahr auch schon erste Herbst–/Winterkollektionen angeboten.

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