Von Mallorca nach Peking

Im Jahr vor den Olympischen Spielen startet die gesamte Segelelite bei der Regatta „Princesa Sofía”

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Eindrucksvolle Rekordzahlen schreibt die 38. Regatta „Trofeo SAR Princesa Sofía”, die vom Freitag, 30. März, bis zum 6. April stattfindet: 1000 Boote, 1600 Regattasegler aus 52 Ländern haben sich für die diesjährige Ausgabe eingeschrieben.

Diese Zahlen bedeuten eine beachtliche Steigerung gegenüber dem letzten Jahr, in dem 1350 Segler aus 38 Nationen mit 852 Booten teilnahmen. Nach Meldeschluss in der vergangenen Woche konnten die Veranstalter einen besonders eindrucksvollen Zuwachs bei den teilnehmenden Nationen verbuchen, der auf die erstmalige Zugehörigkeit zur ISAF World Cup Serie zurückzuführen ist. Ebenfalls ausschlaggebend für die hohe internationale Beteiligung ist zudem, dass 2007 ein vorolympisches Jahr ist.

Bester Beweis für die große Bedeutung der Trofeo Sofia im Jahr vor den Olympischen Spielen ist die Tatsache, dass alle Champions jeder olympischen Klasse teilnehmen, was eine gewaltige organisatorische Herausforderung und einen großen Erfolg für die Veranstalter bedeutet. Von den „top five” der elf olympischen Klassen fehlen nur zwei Teams, und praktisch alle „top ten” der Weltrangliste des Internationalen Segelverbandes werden in den Gewässern vor Palma antreten um die begehrte „Trofeo SAR Princesa Sofía” mit nach Hause nehmen zu können, die zum zweiten Mal hintereinander den Beinamen des spanischen Hauptsponsors Mapfre trägt.

Vorläufigen Angaben zufolge ist die höchste Beteiligung bei den zwölf teilnehmenden Bootsklassen in der Klasse der Laser Standard (157 Boote) zu erwarten, gefolgt von 126 Booten der Klasse der 470 M und 114 Booten der Neil Pryde RS:X M. Die Láser Radial sind mit 101 Booten vertreten, von den 49er nehmen 83 Boote teil und weiter 80 Dragón-Boote sowie jeweils 72 Boote in den Klassen 470 F und Neil Pryde RS;X F. Gemeldet sind außerdem 63 Tornado-Katamarane, 61 Boote der Finn-Klasse, 45 Star und 36 Boote der Klasse Yngling.

Wie jedes Jahr, werden die Teilnehmer und Boote in vier verschiedenen Nautik-Clubs in der Bucht von Palma aufgenommen und betreut. Im Club Nàutic S'Arenal kommen die Finn, 470 M, 470 W, Tornado, 49er und Star-Boote unter, der Club Marítimo San Antonio de la Playa betreut die Laser und Laser Radial, Veranstalter Real Club Náutico de Palma beherbergt die Dragon und Yngling-Yachten während in der Escuela Nacional de Vela Calanova die Boote der Klassen Neil Pryde RS:X M und F anlegen werden. Für die Klasse der Tornado Katamarane ist die Trofeo SAR Princesa Sofía – Mapfre zugleich die Europameisterschaft, während die Teilnehmer der Klassen Neil Pryde RS:X, 49er, 470 und Yngling die spanischen Meisterschaften bestreiten. Die erfolgreichen Regattateilnehmer qualifizieren sich mit einem Sieg für das spanische Olympiateam.

Unmittelbar nach der traditionsreichen und bedeutenden Regatta veranstaltet der Real Club Náutico de Palma in der Bucht von Palma vom 5. bis 14. April den Transbunker Dragon Gold Cup. Fast zeitgleich lädt der Club Nàutic S'Arenal vom 10. bis 17. April zur „Eastern Hemisphere Championship de Star” ein.

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