Schuhe aus Indien statt Inca

Yanko-Krise: Arbeitnehmer kritisieren Unternehmensleitung

Die Mitarbeiter des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Schuhherstellers Yanko aus Inca haben die Unternehmensleitung scharf kritisiert.Die Gewerkschaft UGT erklärte, dass der vorgelegte Überlebensplan vorsehe, die Geschäftsleitung, den Vertrieb und die Forschungsabteilung nach Manresa in Katalonien zu übersiedeln. Grund: So würde man Kosten sparen, die durch die Insellage Mallorcas entstehen. Außerdem habe man vor, die Produktion zumindest zum Teil nach Indien zu verlegen. Nach einem Krisengespräch sagte Incas Bürgermeister Pere Rotger (PP), dass alles dafür getan werden müsse, Marke und Produktion in der Gemeinde zu halten.

Arbeitnehmervertreter erklärten darüber hinaus, dass man indirekte Drohungen empfangen habe, dass die Fabrik an diesem Montag geschlossen sein könnte, wenn die Belegschaft nach einer vorher geplanten Woche Betriebsferien wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehrt. Das sei illegal und würde entsprechende rechtliche Konsequenzen haben, so die Gewerkschaften weiter.

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